Schweiz lehnt Verschärfung der verfassungsrechtlichen Neutralität ab: Mehrheit gegen Volksabstimmung, Neutralität bleibt flexibel
Die Schweizer Stimmbevölkerung hat am 27. September 2026 eine Volksabstimmung über einen Versuch abgelehnt, die verfassungsrechtliche Neutralität an die Einhaltung von UN-Sanktionen zu knüpfen. Mit 68 % Nein-Stimmen und einer Parteizipation von 46 % wird die Neutralität als strategisch wertvolle Säule bewahrt und öffnet zugleich die Möglichkeit zukünftiger Schritte im Sinne einer verstärkten westliche Alignment-Politik gegenüber Russland. Der Beschluss spiegelt eine klare Ablehnung wider, Sanktionen ohne UN-Mandat zu verhängen, und markiert einen Wendepunkt in der Schweizer Außenpolitik.