17/06/2026 03:13 - Deportes
Un jugador de fútbol con la camiseta albiceleste número 10 celebra un gol levantando los brazos en un estadio repleto bajo la luz de los reflectores, con confeti cayendo del cielo y la afición enardecida en las tribunas pintadas de azul y blanco.
Das Arrowhead Stadium in Kansas City erzitterte am Dienstag, 16. Juni 2026 vor Begeisterung. Lionel Messi, Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft, schrieb Fußballgeschichte mit einem Dreierpack (Tore in der 16., 59. und 75. Minute). Damit erreichte er 16 WM-Tore und zog mit dem deutschen Rekordhalter Miroslav Klose gleich. Gleichzeitig wurde Messi zum ersten Spieler überhaupt, der an sechs verschiedenen Weltmeisterschaften teilnahm – ein Rekord, den Cristiano Ronaldo in den kommenden Stunden ebenfalls erreichen könnte.
Hintergrund für deutsche Leser: Die argentinische Nationalmannschaft wird auch „La Albiceleste“ genannt, was auf Deutsch „die Weiß-Himmelblauen“ bedeutet und sich auf die traditionellen Trikotfarben bezieht. Argentinien gewann bisher drei Weltmeisterschaften (1978, 1986 und 2022).
| Datum | Wert |
|---|---|
| Endstand | Argentinien 3 – Algerien 0 |
| Torschütze | Lionel Messi (16', 59', 75') |
| Stadion | Arrowhead Stadium, Kansas City |
| Schiedsrichter | Szymon Marciniak (Polen) |
| Zuschauer | 70.000 |
| Gruppe J | Argentinien, Algerien, Österreich, Jordanien |
Der amtierende Weltmeister begann mit voller Energie. Messi öffnete den nach 16 Minuten das Tor nach einem präzisen Pass von Rodrigo De Paul. Zuvor hatte der VAR ein Tor von Fares Chaabi für Algerien wegen Abseits aberkannt. In der zweiten Halbzeit krönte Messi seine Leistung: In der 59. Minute nutzte er einen Abpraller von Torhüter Luca Zidane (Sohn von Zinédine Zidane), und in der 75. Minute vollendete er seinen Dreierpack mit einem flachen Linksschuss nach Vorlage von Nicolás González.
Algerien, das nie aufgab, hatte seine Chancen, scheiterte jedoch an Emiliano Martínez. Das Mittelfeld um Enzo Fernández kontrollierte das Spielgeschehen. Trainer Lionel Scaloni wechselte später Julián Álvarez, Nicolás González, Nahuel Molina und Nico Paz ein. Messi wurde in der 79. Minute unter tosendem Applaus ausgewechselt.
Argentinien strebt an, erst die dritte Nationalmannschaft zu werden, die zwei aufeinanderfolgende Weltmeisterschaften gewinnt – ein Meilenstein, den bisher nur Italien (1934–1938) und Brasilien (1958–1962) erreichten. Scaloni hält an einer Basis von 17 Spielern fest, die 2022 in Katar triumphierten.
Hinweis: Die WM 2026 wird erstmals mit 48 Teams ausgetragen und enthält eine neue K.o.-Phase ab den Sechzehntelfinals. Die Gruppenphase besteht nun aus acht Gruppen à sechs Teams.
Die Gruppe J umfasst Argentinien, Algerien, Österreich und Jordanien. Die nächsten Spiele: 22. Juni gegen Österreich in Dallas und 27. Juni gegen Jordanien ebenfalls in Dallas.
Lionel Scaloni, Trainer: „Es war ein unglaublich hartes Spiel. Das Ergebnis verdanken wir der Genialität von Leo. Solange er will, wird er der Beste sein. Wir müssen ihn genießen, denn wir werden ihn vermissen, wenn er nicht mehr auf dem Platz steht.“
Rodrigo De Paul: „Messi ist immer noch der Größte. Für uns ist es ein Vorteil, ihn auf dem Platz zu haben und ein Luxus, ihn draußen zu haben – wegen der Art, wie er die Mannschaft führt.“
Alexis Mac Allister: „Wir haben den Besten der Welt in unseren Reihen. Es ist immer wichtig, mit einem Sieg zu starten, aber wir müssen uns weiter verbessern.“
Der 39-jährige Rosarino (geboren in Rosario, der zweitgrößten Stadt Argentiniens) hat mit diesem Spiel seinen 200. Länderspieleinsatz absolviert. Nach dem WM-Titel 2022 in Katar ist er der erfolgreichste Spieler der argentinischen Geschichte und zählt international zu den besten Spielern aller Zeiten – vergleichbar mit deutschen Legenden wie Franz Beckenbauer oder Gerd Müller.
Alfredo S. Quiroga