04/07/2026 03:40 - Actualidad
Der 3. Juli 2026 wird einen Wendepunkt für die Provinz Tucumán im Nordwesten Argentiniens markieren, wenn die Bauarbeiten am Vipos-Aquädukt offiziell beginnen. Dieses Vorhaben wird von den Behörden als das wichtigste Wasserbau-Infrastrukturprojekt der letzten 50 Jahre bezeichnet. Es verspricht, die Wasserversorgung in der Region zu revolutionieren und macht damit jahrzehntelange Probleme der Anwohner ein Ende.
Laut offiziellen Quellen der Gemeinde Tafí Viejo umfasst das Projekt den Bau eines neuen Aquädukts mit einer Länge von 50,5 Kilometern. Diese Erweiterung wird die aktuelle Wassermenge verdreifachen und eine sicherere, kontinuierliche und effizientere Versorgung gewährleisten.
Die neue Infrastruktur wird die Ortschaften Tapia, Tafí Viejo, Cebil Redondo, Villa Carmela und San Miguel de Tucumán (der Provinzhauptstadt) versorgen. Es wird geschätzt, dass dadurch Trinkwasser für mehr als 245.000 Einwohner gesichert wird, was mehr als genug ist, um dem zukünftigen Wachstum dieser Gemeinden gerecht zu werden.
Die Bürgermeisterin von Tafí Viejo, Alejandra Rodríguez, feierte die Ankündigung und betonte, dass es sich um eine „endgültige Lösung für das Wasserproblem“ handelt, die dem gesamten Norden und Westen der Provinz zugutekommen wird.
Die „Optimierung der Trinkwasserversorgung – Vipos-Aquädukt“ wird eine Investition von über 178 Milliarden argentinischen Pesos erfordern, mit einer voraussichtlichen Bauzeit von 42 Monaten.
Das Projekt wurde vom Ministerium für Wirtschaft der Nation durch das Untersekretariat für Wasserressourcen zusammen mit der Regierung von Tucumán offiziell bestätigt. Es zählt auf die finanzielle Unterstützung der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB), einer internationalen Organisation, die die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Lateinamerika fördert.
Quellen: Los Primeros TV und Gemeinde Tafí Viejo.
Alfredo S. Quiroga