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Ukraine fordert dringenden UN-Einsatz nach neuem russischem Angriff auf Kiew

06/07/2026 10:23 - Internacionales

Ein Angriff großen Ausmaßes auf die Hauptstadt

Wie Infobae berichtet, forderte die Ukraine am 6. Juli 2026 eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates, nach dem die Ukraine den zweiten massiven Angriff in nur wenigen Tagen durch Russland auf die Hauptstadt Kiew meldete.

Die ukrainischen Behörden teilten mit, dass diese letzte Welle den Abschuss von mehr als 350 Drohnen und rund 70 Raketen umfasste, so die ukrainische Luftwaffe. Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, und der Leiter der Militärverwaltung der Stadt, Timur Tkachenko, bestätigten die Aktivierung der Luftverteidigungssysteme. Stunden zuvor hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj vor der Unmittelbarkeit des Bombardements gewarnt.

Der schwerste Einschlag wurde im Bezirk Podilskyi verzeichnet, wo eine Rakete direkt in ein Wohngebäude einschlug und die Etagen 7, 8 und 9 zerstörte. Darüber hinaus wurden in den Bezirken Holosiivskyi und Darnytskyi Schäden durch Trümmer gemeldet. Die tragische vorläufige Bilanz zeigt mindestens 14 Tote in Kiew durch dieses Bombardement, was die Zahl der Todesopfer in der letzten Woche in der Stadt auf 45 ansteigen lässt.

Aufruf an die internationale Gemeinschaft

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha richtete die Bitte an die UN. Der Beamte versicherte, dass späte oder schwache Antworten den Terror nicht aufhalten könnten und dass nur entschlossenes, prinzipienbasiertes und rechtzeitiges Handeln die Gewalt stoppen werde. Sybiha bat um Unterstützung beim Vorsitz des Sicherheitsrates, der sich derzeit in den Händen der Demokratischen Republik Kongo (DRK) befindet.

Sybiha betonte, dass jede von Russland gegen die Ukraine abgefeuerte Rakete demonstrieren soll, dass die Angst stärker sei als die Solidarität. Kiews Hoffnung liegt darin, dass die internationale Gemeinschaft vereint bleibt, um den Angreifer abzuschrecken und einen umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden voranzutreiben.

Russlands Reaktion und simultane Angriffe

Das russische Verteidigungsministerium bestätigte seinerseits einen massiven Angriff auf ukrainische Einrichtungen und bezeichnete ihn als Reaktion auf die Angriffe des Kiewer Regimes gegen die zivile Infrastruktur in Russland. Moskau gab an, Einrichtungen der militärischen und energetischen Industrie in Kiew sowie die Infrastruktur militärischer Flugplätze in den Regionen Dnipropetrowsk, Poltawa, Tscherkassy und Tschernihiw angegriffen zu haben.

Gleichzeitig, so berichtete der Gouverneur Michail Raswoschajew, erlitt die Stadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim einen totalen Stromausfall nach einem ukrainischen Angriff auf die Energieinfrastruktur. Die Krim ist ein Gebiet, das von Russland annektiert wurde und dessen Status international umstritten ist.

Dieser Konflikt, der die Region seit dem Jahr 2022 in Atem hält, verursacht weiterhin materielle Schäden. Trotz der Zerstörung bleibt die Hoffnung auf eine friedliche Lösung lebendig, gestützt durch die internationale Diplomatie und den unermüdlichen Überlebenswillen der betroffenen Bevölkerungen.

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Alfredos Kolumne Alfredo S. Quiroga

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