08/07/2026 21:06 - Internacionales
Am 8. Juli 2026 erklärte der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, den Waffenstillstand mit dem Iran für beendet, der am 17. Juni 2026 unterzeichnet worden war. Wie das Medium El Día berichtete, bestätigte das US-Zentralkommando (Centcom) den Beginn zusätzlicher Angriffe, um die Fähigkeit des Iran einzuschränken, die Schifffahrt zu bedrohen.
Die US-Offensive erfolgte als Vergeltung für den iranischen Beschuss von mindestens drei Handelsschiffen in der strategischen Straße von Hormus. Die US-Streitkräfte griffen mehr als 80 Ziele an, darunter Luftabwehrsysteme, Küstenradare und 60 leichte Wasserfahrzeuge der Revolutionsgarden. Die iranische staatliche Agentur IRNA meldete Explosionen in den Hafenstädten Bandar Abbas, Konarak und Chabahar.
Der Konflikt weckte erneut Ängste an den Märkten. Der Preis für ein Fass Brent-Öl aus der Nordsee stieg um 5,21 % und lag bei 78,02 US-Dollar. Während der Sitzung überstieg er sogar die Marke von 80 US-Dollar, was seit mehr als zwei Wochen nicht mehr vorgekommen war.
Angesichts der Offensive ließ sich der Iran nicht viel Zeit, um zu reagieren. Die Revolutionsgarden gaben an, Angriffe auf US-Militäreinrichtungen in Kuwait und Bahrain gestartet zu haben. Glücklicherweise sucht die internationale Gemeinschaft nach friedlichen Wegen: UN-Generalsekretär António Guterres drängte auf sofortige Maßnahmen zur Deeskalation und zur Wiederaufnahme des Dialogs. Darüber hinaus forderten Vermittler wie Pakistan und Katar eine Deeskalation und unterstrichen die Bedeutung diplomatischer Mittel.
Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) informierte, dass etwa 6.000 Seeleute aufgrund des Konflikts im Golf blockiert sind. Die iranische Regierung verhandelt seit Juni mit Washington, um eine dauerhafte Lösung zu finden, die der Region die Ruhe zurückgibt.
Der bewaffnete Konflikt zwischen den USA und dem Iran begann ursprünglich am 28. Februar 2026.
Alfredo S. Quiroga