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Eskalation im Nahen Osten: USA bombardieren 90 Ziele im Iran, Ölpreise schießen hoch

09/07/2026 06:05 - Internacionales

Eine neue Offensive im Golf

Laut dem US-Zentralkommando (CENTCOM) wurde am 8. Juli 2026 eine neue Angriffswelle gegen den Iran durchgeführt. Die Bombardements trafen etwa 90 militärische Ziele, darunter Luftabwehrsysteme, Raketenlager, Drohnen und leichte Boote der Revolutionsgarden. Die iranische Staatspresse, über die Agentur IRNA, meldete, dass mindestens 8 Soldaten in den Angriffen ums Leben kamen, die in Hafenstädten wie Bandar Abbas, Konarak und Tschabahar zu spüren waren.

Kontext des Konflikts: Der Krieg zwischen den USA und dem Iran begann am 28. Februar 2026. Nach einem kurzen Waffenstillstand, der am 17. Juni 2026 verkündet wurde, flammten die Feindseligkeiten nach iranischen Angriffen auf Handelsschiffe in der strategischen Straße von Hormus wieder auf.

Trump erklärt den Waffenstillstand für beendet

Vom 36. NATO-Gipfel in Ankara, Türkei, erklärte der US-Präsident Donald Trump, dass der Waffenstillstand 'beendet' sei, und machte Teheran für die Aggression gegen den Handelsschiffsverkehr verantwortlich. 'Heute Nacht werden wir hart zuschlagen', warnte der Präsident, obwohl er später anmerkte, dass er hoffe, die Kämpfe würden bald enden, und ließ die Tür für neue Gespräche offen. Angesichts der Eskalation drängten der UN-Generalsekretär António Guterres zusammen mit Vermittlern wie Katar und Pakistan auf sofortige Maßnahmen zur Deeskalation und zur Wiederaufnahme des Dialogs.

Die iranische Antwort und die wirtschaftlichen Auswirkungen

Die Antwort der Revolutionsgarden ließ nicht lange auf sich warten; es wurden Angriffe auf US-Militäreinrichtungen in Kuwait und Bahrain gemeldet. Die Internationale Maritime Organisation (IMO) warnte, dass fast 6.000 Seeleute aufgrund des Konflikts im Golf blockiert sind. Diese geopolitische Unsicherheit verursachte einen Sprung bei den Rohölpreisen: Ein Fass Brent-Öl aus der Nordsee stieg um 5,21% auf 78,02 Dollar und überschritt in der Sitzung am Mittwoch sogar die Marke von 80 Dollar.

Trotz der wachsenden Spannungen hält die internationale Gemeinschaft die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung am Leben. Länder wie Katar und Pakistan arbeiten weiterhin intensiv als Vermittler, um den Frieden wiederherzustellen und die Schifffahrtsfreiheit in einer für den Welthandel entscheidenden Region zu gewährleisten.

Quellen: Infobae und Deutsche Welle.

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Alfredos Kolumne Alfredo S. Quiroga

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