11/07/2026 15:33 - Entretenimiento
Am 11. Juli 2026 entschied sich der junge Tomás Cataldi (20 Jahre), das Schweigen zu brechen. In einem Video, das sich in den sozialen Netzwerken rasend schnell verbreitete, beschuldigte er seine Mutter, die in Argentinien sehr bekannte Mode-Influencerin Geraldine Mayer, ihn während seiner Kindheit und Jugend psychisch misshandelt zu haben.
Kataldi beschrieb seine Mutter als narzisstisch, manipulativ und missbräuchlich. In den sozialen Netzwerken habe sie Fotos gepostet, um eine scheinbar perfekte Familie zu zeigen, während sie zu Hause geschrien, gedemütigt und ihm die Schuld für alles gegeben habe. Zur Untermauerung seiner Geschichte zeigte er Screenshots von WhatsApp-Gesprächen und Audios.
Tomás erinnerte sich an verletzende Sätze, die in seinem Gedächtnis eingeprägt sind, wie: Ich hätte nie geglaubt, dass ich einen so dummen Sohn wie dich haben würde. In einem der härtesten Momente seines Zeugnisses enthüllte er, dass er in seiner Jugend einen Selbstmordversuch unternahm. Anstatt zu fragen, ob er glücklich sei oder wie es ihm gehe, sagten sie, er sei verrückt und müsse in eine Klinik eingewiesen werden.
Derzeit lebt Kataldi allein in Argentinien, finanziert sich durch seine eigene Arbeit und versicherte, keinen Kontakt zu seinen Eltern zu haben, die in Miami (USA) leben. Er stellte auch klar, dass es keine gerichtliche Anklage sei: Ich erzähle nur von meiner Erfahrung. Meine Absicht ist es, Menschen zu helfen, die durch etwas Ähnliches gehen, damit sie um Hilfe bitten und nicht schweigen.
Nach dem Skandal stellte Geraldine Mayer ihren Instagram-Account auf privat. Sie meldete sich jedoch telefonisch bei der Journalistin Pilar Smith während der Sendung LAM (eine der wichtigsten Unterhaltungssendungen Argentiniens, ausgestrahlt auf dem Sender América), um ihre Version der Ereignisse aus Miami zu schildern.
Sie war sehr verzweifelt und stritt alles ab. Sie sagte, sie könne mir jetzt nichts erzählen, aber es sei nicht so, wie er es sage. Er hatte mit ihr in Miami gelebt und sei nun nach Argentinien gezogen. Es gehe ihr sehr schlecht, erklärte die Journalistin.
Prominente des argentinischen Fernsehens wie Yanina Latorre und Mariana Fabbiani sprachen Cataldi nach seinem Zeugnis ihre Unterstützung aus. Dieser Fall hat die Debatte über den Unterschied zwischen dem öffentlichen Leben in den sozialen Netzwerken und der Realität hinter den Türen des Hauses wieder aufleben lassen.
Quellen: Informationen aus Artikeln von TN und Ciudad Magazine (Zugriff am 11. Juli 2026).
Alfredo S. Quiroga