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USA intensiviert Angriffe gegen Iran: Ölpreis Brent schießt in die Höhe

13/07/2026 03:04 - Internacionales

Eine neue Eskalation im Nahen Osten

Die Spannungen im Nahen Osten ziehen erneut die Aufmerksamkeit der Welt auf sich. In der Nacht vom Sonntag, den 12. Juli, bis zum frühen Montag, den 13. Juli 2026, starteten die Vereinigten Staaten über ihr Zentralkommando (CENTCOM) eine neue Angriffswelle gegen den Iran. Das Hauptziel ist es, die militärischen Fähigkeiten Teherans in der strategisch wichtigen Straße von Hormuz weiter zu schwächen und so die Sicherheit des internationalen Seehandels zu gewährleisten.

Der US-Präsident, Donald Trump, bestätigte die Intensität der Operation und erklärte gegenüber dem Sender NBC: Letzte Nacht haben wir sie nach Strich und Faden bombardiert, wobei er versicherte, dass die Seeroute für den kommerziellen Verkehr geöffnet bleibt. Die US-Streitkräfte meldeten, dass sie iranische Luftverteidigungssysteme, Küstenradarstationen, Raketensysteme und kleine Boote durch den Einsatz von Kampfflugzeugen, Kriegsschiffen und Drohnen angegriffen haben.

Der Auslöser: Ein Angriff auf ein Handelsschiff

Diese US-Offensive erfolgte als Reaktion auf einen vorherigen Angriff des Iran auf einen unter zypriotischer Flagge fahrenden Containerfrachter, der in der Nähe der Küste des Sultanats Oman (ein Land auf der arabischen Halbinsel) navigierte. Das Schiff erlitt erhebliche Schäden im Maschinenraum. Die Seebehörden meldeten, dass 23 Besatzungsmitglieder gerettet wurden, aber leider bleibt ein indischer Staatsbürger vermisst.

Die iranische Antwort und die Ausweitung des Konflikts

Als Reaktion auf die US-Bombardements griffen die Revolutionsgarden des Iran (ein Zweig der iranischen Streitkräfte) US-Militärbasen in Jordanien, Bahrain, Kuwait, Katar und Oman an und weiteten die Krise über den direkten Konflikt hinaus aus.

  • Katar: Seine Verteidigungssysteme fingen Geschosse ab; drei Personen wurden verletzt.
  • Kuwait: Es meldete Schäden an Grenzposten und einer Ölanlage, ein Arbeiter wurde verletzt.
  • Jordanien: Raketen schlugen auf seinem Territorium ein, ohne Todesopfer zu fordern.
  • Oman: Als Vermittler tätig, berief es den iranischen Botschafter ein und bezeichnete die Maßnahmen als unverantwortlich.

Der Iran behauptet, die Straße von Hormuz bleibe geschlossen, bis die Ruhe wiederhergestellt sei, während die USA erklären, sie sei weiterhin offen. Ein CENTCOM-Sprecher, Tim Hawkins, erwähnte, dass US-Flugzeuge eine iranische Marschflugkörper und eine Angriffsdrohne abgeschossen hätten.

Wirtschaftliche Auswirkungen: Der Ölpreis im Aufwind

Der Futures-Markt reagierte sofort auf die Spannungen. Der Preis für ein Fass Brent-Öl (die Referenzsorte in Europa) für die Lieferung im September schoss am Montag um mehr als 4% in die Höhe und erreichte 79,21 Dollar, nachdem es am Freitag bei 76,01 Dollar geschlossen hatte.

Diplomatische Hoffnung inmitten der Spannungen

Trotz der militärischen Eskalation lebt die Hoffnung auf eine friedliche Lösung weiter. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, rief dazu auf, eine weitere Ausweitung des Konflikts zu vermeiden, und warnte davor, dass eine Rückkehr zu Feindseligkeiten in großem Maßstab katastrophale Folgen hätte. Länder wie Pakistan, Katar und Ägypten setzen ihre diplomatischen Bemühungen fort, um die Verhandlungswege zwischen Washington und Teheran offenzuhalten. Sie suchen nach einem Atomabkommen bis August 2026, das der Region Frieden bringen könnte.

Quellen: Infobae, DW, und Agenturen.

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Alfredos Kolumne Alfredo S. Quiroga

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