15/07/2026 18:17 - Judiciales
Die argentinische Justiz ist dabei, den Tod von Ariana Yael González (36 Jahre) aufzuklären. Sie wurde am Montag, den 14. Juli 2026, leblos in einer Wohnung in der Straße Brandsen 3500, im Viertel Lomas del Mirador (Provinz Buenos Aires), aufgefunden. Die Frau war eine Schlüsselfigur im Fall um den Mord an dem Unternehmer Fernando 'Lechuga' Pérez Algaba, dessen zerstückelte Überreste im Jahr 2023 in Koffern in einem Bach in Ingeniero Budge gefunden wurden.
González war vor dem Strafgericht N°9 in Lomas de Zamora als Hauptzeugin aufgetreten. Zum Zeitpunkt des Verbrechens lebte sie in dem Haus, in dem die Tat begangen wurde, und war die Partnerin von Maximiliano Pilepich, einem der drei Angeklagten, die am 6. Juli 2026 durch einstimmigen Beschluss einer Geschworenenjury zu lebenslanger Haft verurteilt wurden.
Während der mündlichen Verhandlung beschrieb González Pilepich als Manipulator, Narzissten und krank. Sie schrie sogar, sie sei nicht schuld daran, sich in einen Mörder verliebt zu haben, und zeigte auch auf Nahuel Vargas und Matías Gil, die beiden anderen Verurteilten.
Der Staatsanwalt Adrián Arribas hat die Akte übernommen, die als 'Ermittlung der Todesursache' geführt wird. Die Haupthypothese weist auf einen Suizid hin, da sie mit einem Seil an einem Fenster erhängt aufgefunden wurde, jedoch wird eine mögliche Anstiftung oder Beteiligung Dritter nicht ausgeschlossen.
Obwohl die drei Hauptangeklagten bereits verurteilt wurden, stehen im juristischen Verfahren noch weitere Beschuldigte vor einem ordentlichen Prozess. Dazu gehören die Vermittlerin Flavia Bomrad, der Polizeikommissar Horacio Córdoba, Fernando Gastón Carrizo und Luis Contreras. Sie werden sich vor demselben Gericht verantworten müssen, obwohl noch kein Datum feststeht.
Quellen: El Litoral und Infobae
Alfredo S. Quiroga