15/07/2026 18:24 - Actualidad
Laut meteorologischen Vorhersagen sind die für Donnerstag, 16. Juli, und Freitag, 17. Juli 2026 erwarteten Stürme bereits eine klare Reaktion auf das Fortschreiten des El Niño-Phänomens. Es wird erwartet, dass diese Niederschläge sehr intensiv ausfallen und in einigen Landesteilen Werte von bis zu 300 Millimetern pro Tag erreichen könnten.
Die Provinz Buenos Aires (die bevölkerungsreichste Region Argentiniens, die das Gebiet um die Hauptstadt umfasst) befindet sich in einem Zustand erhöhter Aufmerksamkeit aufgrund der Gefahr von Überschwemmungen und steigender Flüsse. Der Infrastrukturminister, Gabriel Katopodis, leitete eine wichtige Sitzung des Risikomanagementausschusses (Comité de Gestión del Riesgo), um Maßnahmen zu koordinieren und sicherzustellen, dass alle Bereiche vorbereitet sind.
Die Provinzregierung versicherte, dass alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um die Auswirkungen der Regenfälle abzumildern. Dazu gehören die Überwachung der Wasserpegel von Bächen und Flüssen sowie die Aufrechterhaltung der Pumpsysteme in optimalen Bedingungen. Das Ziel ist es, die Familien zu schützen und materielle Schäden zu minimieren.
Das Phänomen El Niño (als Teil der El Niño-Südliche Oszillation, ENSO, bekannt) ist eine anomale Erwärmung der Oberflächengewässer im äquatorialen Pazifischen Ozean. Diese thermische Veränderung stört die globale atmosphärische Zirkulation, was zu einer erhöhten Verdunstung und folglich zu einem Anstieg der Niederschläge im Zentrum und Norden Argentiniens sowie in anderen Regionen der Welt führt.
Meteorologen warnen, dass sich El Niño ab September 2026 verstärken könnte, was einen Frühling und Sommer mit häufigen Episoden von sintflutartigen Regenfällen vorhersagt. Die gute Nachricht ist, dass es mit der richtigen Vorhersage und der Wasserbauplanung möglich ist, dieses Phänomen zu überstehen, wobei die Risiken minimiert werden.
Quellen: GBA.gob.ar, Infocielo, Clarín Rural, Rosario3, La Gaceta.
Alfredo S. Quiroga