19/07/2026 14:45 - Deportes
Das Warten hat ein Ende. Am 19. Juli 2026 wird das MetLife Stadium in New York zum Epizentrum der Welt, wenn es die WM-Final 2026 zwischen Argentinien und Spanien ausrichtet. Ein historisches Match, das das erste Aufeinandertreffen der amtierenden Meister Südamerikas (CONMEBOL) und Europas (UEFA) in einem WM-Finale markiert.
Die bisherige Bilanz zwischen beiden Teams zeigt absolute Ausgewogenheit: 6 Siege für jeden und 2 Unentschieden in 14 ausgetragenen Spielen. Die letzte WM-Begegnung fand am 12. Juli 1966 statt, als Argentinien sich mit 2:1 durchsetzte.
Lionel Messi wird sein drittes WM-Finale bestreiten und damit den Rekord des Brasilianers Cafú egalisieren. Der voraussichtliche Schiedsrichter für dieses entscheidende Match wird der Slowene Slavko Vinčić sein.
Der argentinische Trainer Lionel Scaloni betonte, dass er seine Persönlichkeit nicht durch Sieg oder Niederlage ändern werde, und bewahrte die Gelassenheit, die das Team während des gesamten Turniers prägte.
Die Vorfreude auf das Match war ebenso leidenschaftlich wie das Spiel selbst. Am 18. Juli 2026 bevölkerten rund 20.000 argentinische Fans den ikonischen Times Square in einem sogenannten 'Banderazo' (einem traditionellen Fan-Treffen mit Fahnen und Gesängen). Die Veranstaltung war von Musik, Emotionen und den Farben der argentinischen Nationalflagge geprägt. Der Schwarzmarkt für Tickets zum Finale im MetLife Stadium übersteigt 7.000 Dollar, was die gewaltige globale Nachfrage nach diesem Ereignis widerspiegelt.
Der argentinische Formel-1-Pilot Franco Colapinto zeigte seine volle Unterstützung für die Nationalmannschaft, bevor er beim Großen Preis von Belgien startete. Dies beweist, dass die Leidenschaft für den Fußball alle Grenzen und Sportarten überschreitet. #F1
Die Erwartungen sind auf dem Höhepunkt und die Stimmung ist von purer Party geprägt. Ganz Argentinien und Fans auf der ganzen Welt bereiten sich darauf vor, anzufeuern und von einem neuen Weltmeistertitel zu träumen, an einem Tag, der für immer in die Sportgeschichte eingehen wird.
Quelle: imago.com.ar
Alfredo S. Quiroga