20/07/2026 09:38 - Sociales
Nach dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 am 19. Juli 2026 füllten sich die Straßen von Neuquén – einer wichtigen Stadt in der argentinischen Region Patagonien – mit Fans, die den Weg der argentinischen Nationalmannschaft feierten. In Argentinien sind Fußballfeiern traditionell sehr leidenschaftlich und oft begleitet von Autos, die hupen, Menschenmengen auf den Straßen und Feuerwerk. Die Freude wurde jedoch durch einen tödlichen Unfall im Barrio Z1 (Stadtviertel Z1) überschattet.
Laut verschiedenen lokalen und nationalen Medienberichten manipulierte eine Gruppe von Personen professionelles Feuerwerk mit einem Mörser (einem Rohr zum Abschießen von Feuerwerkskörpern) und einen selbstgebauten Sprengsatz, der unvorhergesehen explodierte. Infolgedessen des Vorfalls verstarb ein junger Mann am Ort des Geschehens, und weitere drei Personen wurden verletzt, einige davon schwer. Sie mussten notfallmäßig in medizinische Versorgungszentren gebracht werden.
Das Ereignis geschah am Abend in der Nähe der Mülldeponie des Viertels, während die Feierlichkeiten zur Unterstützung der von Lionel Scaloni trainierten Nationalmannschaft stattfanden. Augenzeugen berichteten, dass die Gruppe versuchte, eine größere Knallbüchse (Bomba de estruendo) zu basteln, als die versehentliche Detonation erfolgte.
Behörden und Rettungsdienste trafen schnell am Ort ein, um den Verletzten zu helfen und das Gebiet abzusperren. Die Operation umfasste Feuerwehrpersonal und Sicherheitskräfte, die vor Ort arbeiteten, um die genauen Motive und Umstände der Handhabung der Sprengstoffe aufzuklären.
Die Behörden empfehlen dringend, auf den Einsatz von selbstgebautem oder nicht autorisiertem Feuerwerk zu verzichten, da dessen Handhabung ein extremes Risiko für Leben und körperliche Unversehrtheit der Personen sowie für die Umwelt darstellt.
Quelle: La Mañana de Neuquén und andere Medien.
Alfredo S. Quiroga