20/07/2026 19:03 - Actualidad
Dieser Montag, der 20. Juli 2026, markierte die Rückkehr in die Klassenzimmer der Provinz Entre Ríos nach den Winterferien (die im Juli in der Südhemisphäre stattfinden). Allerdings war die Rückkehr von einem 24-stündigen Streik der Lehrergewerkschaften AGMER (Asociación Gremial del Magisterio de Entre Ríos) und AMET (Asociación del Magisterio de Enseñanza Técnica) geprägt. Sie fordern dringend eine Verbesserung der Gehälter, die im ersten Halbjahr des Jahres zwischen 14 % und 16 % an Kaufkraft verloren haben.
Manuel Gómez, Generalsekretär der AGMER-Sektion Paraná, erklärte, dass die Verhandlungen mit der Provinzregierung zu keinem Erfolg führten. Das offizielle Angebot sah eine Gehaltserhöhung von 3 % im Juli (zahlbar im August) und 4 % im September (zahlbar im Oktober) vor. Die Lehrer hielten dieses Angebot jedoch für unzureichend.
Gómez wies darauf hin, dass das Anfangsgehalt der Lehrer bei 850.000 argentinischen Pesos liegt. Dies ist eine Summe, die weit unter der Armutsgrenze liegt, die in Argentinien derzeit mehr als 1.500.000 Pesos beträgt. Darüber hinaus wurde die Aufnahme von nicht vergüteten Beträgen in das Angebot als verfassungswidrig abgelehnt.
Im Rahmen der Maßnahmen verteilten AGMER-Mitglieder auf der Fußgängerzone San Martín, vor dem Plaza 1º de Mayo in der Stadt Paraná, Flugblätter, um die Gemeinde über die Situation der Lehrergehälter zu informieren. Laut Gómez lag die Streikbeteiligung im Departement Paraná bei etwa 85 %, wobei die Unterstützung der Nachbarn hervorgehoben wurde.
Das Consejo General de Educación (CGE) informierte, dass die Anwesenheit der Lehrer in den 17 Departements der Provinz bei 75 % lag, was es den meisten Schulen ermöglichte, normal zu funktionieren. Die Provinzregierung bestätigte, dass sie die angebotene Gehaltserhöhung per Dekret zahlen wird, um den Dialog aufrechtzuerhalten.
Der Konflikt bleibt jedoch offen, und die Gewerkschaften kündigten an, ihren Kampfstatus beizubehalten. Für Dienstag, den 21. Juli, wird AGMER das Lager auf der Plaza Mansilla wieder aufnehmen, das mit der Debatte über die Rentenreform verbunden ist. Danach wird ein Provinzkongress einberufen, um den weiteren Aktionsplan zu definieren, in der Hoffnung auf konstruktive Lösungen.
Quellen: Elonce, Uno Entre Ríos, La Voz 90.1.
Alfredo S. Quiroga