Mit den Bergen als Bühne bewiesen die argentinischen Truppen ihre Fähigkeiten bei den Anden-Winterwettkämpfen und dem 43. Internationalen Gebirgstruppen-Wettbewerb. Das Armee-Skiteam setzte sich gegen Chile und die USA durch, die nach 29 Jahren zurückkehrten. Außerdem wurde die Himalaya-Patrouille 2026 verabschiedet, die zum Kamet-Gipfel aufbrechen wird.

Das argentinische Verteidigungsministerium berichtete am 12. August 2026 über eine neue Ausgabe der Anden-Winterwettkämpfe des argentinischen Heeres, die an der Militärischen Gebirgsschule stattfanden. In einer anspruchsvollen Winterumgebung traten die Patrouillen der drei großen Gebirgskampfverbände in verschiedenen Disziplinen an, um ihre technischen, körperlichen und professionellen Fähigkeiten zu testen.

Die Veranstaltung war nicht nur eine interne Ausbildungsrunde, sondern umfasste auch den 43. Internationalen Gebirgstruppen-Wettbewerb, der gemeinsam mit dem ersten Lauf des Südamerika-Cups im Biathlon ausgetragen wurde. Dort maß sich das Militärische Skiteam des argentinischen Heeres mit dem Militärischen Skiteam des chilenischen Heeres und dem Militärischen Skiteam der Nationalgarde der US-Armee, das nach 29 Jahren zu diesem traditionellen Wettbewerb zurückkehrte (letzte Teilnahme: 1997).

Herausragende Ergebnisse

  • Internationaler Wettbewerb: Das argentinische Heer erreichte den ersten Platz.
  • Anden-Winterwettkämpfe: Die VIII. Gebirgsbrigade wurde Meister.

Zeremonie und Verabschiedung

Im Rahmen des Tages der Gebirgstruppen überreichten Verteidigungsminister Carlos Presti und der Generalstabschef des Heeres die Preise beider Wettbewerbe.

Die Feier umfasste die Verabschiedung der Himalaya-Patrouille 2026, die das argentinische Heer bei einer gemeinsamen Expedition mit dem indischen Heer zum Kamet-Gipfel (7.756 m) vertreten wird.

Die Teilnahme der US-Delegation war ein Meilenstein: Die USA hatten seit 1997 nicht mehr teilgenommen, ihre Rückkehr stärkte die Zusammenarbeit und den professionellen Austausch zwischen den Armeen der Region und der Welt.

Das Verteidigungsministerium betonte, dass der Berg „verbindet und herausfordert“ und dass die Truppen ihre Ausbildung, ihre Überwindungsfähigkeit, ihre Integration und ihren Kameradschaftsgeist unter Beweis stellten. Die Erfahrung festigte die Beziehungen zu den Streitkräften Chiles und der USA sowie zu Indien für die kommende Expedition.

Die Himalaya-Patrouille 2025 hatte die argentinische Flagge bereits auf die höchsten Gipfel getragen, nun wird die Himalaya-Patrouille 2026 dieses Vermächtnis fortsetzen. Der Kamet, im indischen Himalaya gelegen, ist der zweithöchste Berg der Garhwal-Region und stellt eine große technische Herausforderung für Militärbergsteiger dar.

Mit diesen Ergebnissen bestätigt das argentinische Heer seine Vorbereitung in Hochgebirgsumgebungen und sein Engagement für internationale Zusammenarbeit.