Ein schwerer Verkehrsunfall erschütterte am Sonntagnachmittag die Stadt Bahía Blanca in Argentinien. Auf dem Camino La Carrindanga kollidierte ein Motorradfahrer (28) mit einem Fiat Cronos. Der Mann starb noch an der Unfallstelle, seine gleichaltrige Beifahrerin schwebt in Lebensgefahr. Der Autofahrer blieb unverletzt und testete negativ auf Alkohol und Drogen.

Ein tragischer Sonntag im Süden von Bahía Blanca

Am Sonntag, dem 16. August 2026, ereignete sich ein tödlicher Verkehrsunfall in der argentinischen Stadt Bahía Blanca, etwa 600 Kilometer südwestlich von Buenos Aires. Ein 28-jähriger Motorradfahrer, identifiziert als Ángel Buiani, starb noch an der Unfallstelle, nachdem er mit einem Fiat Cronos auf dem Camino La Carrindanga kollidiert war – zwischen dem Friedhof Parque de Paz und der Puente Canessa.

Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 18:00 Uhr (Ortszeit), als beide Fahrzeuge aus noch ungeklärter Ursache frontal zusammenprallten. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass Buiani sofort tödliche Verletzungen erlitt.

Die Beteiligten

  • Verstorben: Ángel Buiani, 28 Jahre, Fahrer des Motorrads.
  • Beifahrerin: Ahilín Gil, 28 Jahre, im Städtischen Krankenhaus mit ernster Prognose.
  • Autofahrer: Jorge Ezequiel Castro, 32 Jahre, unverletzt.

Kontrollen und Ermittlungen

Die Verkehrsbehörde (Control de Tránsito) führte beim Fahrer des Fiat Cronos Alkohol- und Drogentests durch. Beide Ergebnisse waren negativ, wie offiziell bestätigt wurde.

Vollsperrung und Rettungsmaßnahmen

Die Stadtverwaltung ordnete eine komplette Straßensperrung des betroffenen Abschnitts an, während Rettungskräfte und Polizei die Unfallstelle sicherten. Die Straße bleibt bis zum Abschluss der technischen Gutachten gesperrt.

Die junge Ahilín Gil wurde notfallmäßig ins Städtische Krankenhaus gebracht, wo sie mit ernster Prognose intensivmedizinisch betreut wird. Ihr Zustand wird von Ärzten kontinuierlich überwacht.

Ein Unfallschwerpunkt mit Geschichte

Der Camino La Carrindanga ist eine wichtige Ausfallstraße im Süden von Bahía Blanca, die stark von Pendlern und Lastwagen genutzt wird. In den letzten Jahren gab es dort wiederholt schwere Unfälle, was zu Forderungen nach besserer Beleuchtung und Geschwindigkeitskontrollen führte. Dieser erneute Vorfall rückt die Verkehrssicherheit der Region wieder in den Fokus.

Die örtlichen Behörden arbeiten daran, die genaue Unfallursache zu klären. In den kommenden Stunden werden die Ergebnisse der technischen Untersuchungen erwartet, die den Hergang rekonstruieren sollen.

Quelle: La Brújula 24 (Argentinien)