Ein erhofftes Ende: Mariano tauchte gesund und unversehrt auf
Am Donnerstag, dem 3. September 2026, endete die Angst der Familie von Mariano Martínez. Der 21-jährige Student der Architektur an der Nationalen Universität von La Plata (UNLP) stellte sich freiwillig auf einer Polizeiwache in der Stadt Córdoba, wie Polizeiquellen und Personen aus dem Umfeld des Falles bestätigten.
Mariano war allein und ohne Anzeichen von Gewalt und in scheinbar gutem Gesundheitszustand. Die Behörden koordinieren bereits seine Wiedervereinigung mit seinen Eltern, die ihn nach fünf Tagen der Ungewissheit mit einer Mischung aus Erleichterung und Emotionen erwarteten.
Chronologie eines Verschwindens, das die Gemeinschaft erschütterte
Der Fall begann am Montag, dem 31. August 2026, als Mariano um 8:00 Uhr morgens sein Haus in Berazategui in Richtung der Fakultät für Architektur der UNLP verließ, wo er eine praktische Arbeit abgeben musste. Doch wie seine Angehörigen berichteten, fühlte sich der junge Mann unwohl und beschloss, die Modelle einem Kommilitonen zu überlassen und sich zu entfernen.
Die Überwachungskameras und die Aufzeichnungen seiner SUBE-Karte ermöglichten es, seine Schritte zu rekonstruieren: Zuerst wurde er in Punta Lara im Bezirk Ensenada gesehen; dann nahm er einen Bus der Linie 275 und später einen Zug der Roca-Linie in Richtung Constitución (CABA), wo sich seine Spur um 16:17 Uhr verlor.
Ein Detail, das alle Alarmglocken schrillen ließ, war die Nachricht, die Mariano seinem Bruder mit dem Passwort seines Computers ("paintball") schickte, was die Familie als mögliches Abschiedssignal interpretierte.
Die Sichtung in Córdoba, die die Hoffnung neu entfachte
Am Dienstag, dem 1. September, erkannte eine Angestellte des Restaurants Sushi Board im Viertel Cofico in Córdoba Mariano, als er sich näherte, um einen Lebenslauf abzugeben. Die junge Frau, identifiziert als Sofía, bemerkte etwas Seltsames: Der Lebenslauf hatte den Namen "Juliana Silva" durchgestrichen und darunter, handschriftlich, stand "Martínez Mariano".
In diesem informellen Gespräch sagte Mariano, er sei Architekturstudent, wohne im Haus einer Tante, habe kein Handy, weil es kaputt sei, und gab sogar eine falsche E-Mail-Adresse an. Der Lebenslauf enthielt sein Foto und gab an, dass er Architektur und Städtebau (2023-2026) studiere und Baumeister sei, mit zwei Jahren Erfahrung in einem Kopierladen der Fakultät und als Kassierer/Regalauffüller im Laden seines Vaters.
Eine weitere Zeugin, eine Angestellte einer Buchhandlung in Córdoba, erkannte ihn ebenfalls, als er eine Kopie desselben Lebenslaufs machte, was bestätigte, dass Mariano in der Provinz Córdoba war.
Wichtige Fakten des Falles
- Vermisste Person: Mariano Martínez, 21 Jahre, Architekturstudent (UNLP).
- Datum des Verschwindens: Montag, 31. August 2026.
- Letzte Spur: Constitución (CABA), 16:17 Uhr.
- Wichtige Sichtung: Restaurant Sushi Board, Córdoba, 1. September.
- Auflösung: Er stellte sich selbst der Polizei, 3. September.
Eine Erleichterung für Familie und Bildungsgemeinschaft
Die Nachricht vom Auftauchen Marianos wurde in Berazategui und an der Architekturfakultät mit enormer Erleichterung aufgenommen, wo Kommilitonen und Dozenten eine massive Verbreitungskampagne in den sozialen Medien organisiert hatten. Die Familie, die die Polizei und die Gemeinschaft um Hilfe gebeten hatte, dankte für die Unterstützung und bat um Respekt für die Privatsphäre in diesem Moment der Wiedervereinigung.
Obwohl die Gründe, die Mariano nach Córdoba führten, und die Gründe für sein Schweigen noch nicht bekannt sind, gaben die Behörden an, dass es keine Anzeichen dafür gibt, dass er Opfer eines Verbrechens wurde. Es wird erwartet, dass in den kommenden Tagen weitere Details über seinen emotionalen Zustand und die Umstände seiner Entscheidung bekannt gegeben werden.
Dieser Fall, der die gesamte Gemeinschaft in Atem hielt, endete mit einem hoffnungsvollen Ende: Mariano ist in Sicherheit und wird bald seine Lieben umarmen können.