Golf kann ein grausamer Sport sein, und der Sonntag auf dem West Course von Wentworth in England lieferte den ultimativen Beweis. Manuel Elvira galt auf dem Papier als Außenseiter; er startete als 294. der Weltrangliste in das Turnier, spielte jedoch wie ein Champion, bis das Schicksal im allerletzten Moment zuschlug.
Der Höhepunkt und der tiefe Fall
Elvira lebte einen wahren Traum. Am 17. Loch gelang ihm ein spektakulärer Eagle, was ihn in die perfekte Position brachte, um die Trophäe in den Händen zu halten. Alles schien geschrieben zu sein. Doch das 18. Loch wurde zur Qual: Zuerst landete er beim Layup im Bunker, schoss dann über das Green hinaus, misslang ein Chip und zum krönenden Abschluss verfehlte er einen Putt von nur 4 Fuß (ca. 1,2 Meter). Das finale Bogey war der Dolchstoß, der ihm den Ruhm raubte.
Auf der anderen Seite stand der Amerikaner JJ Spaun. Spaun, der noch die Enttäuschung in sich trug, nicht für den Presidents Cup (ein prestigeträchtiges Turnier, bei dem die besten Spieler der USA gegen den Rest der Welt antreten) nominiert worden zu sein, startete in Wentworth als Debütant und ging als Sieger hervor. Mit einer finalen Runde von 67 und vier Birdies in den letzten fünf Löchern beendete er das Turnier mit 17 unter Par und gewann mit zwei Schlägen Vorsprung.
Worte von Rory McIlroy
Der Superstar Rory McIlroy belegte mit einer 68 in der Schlussrunde den zweiten Platz. Trotz der Niederlage zeigte sich der Nordire optimistisch und betonte, dass er derzeit an technischen Anpassungen seines Swing (der Drehbewegung des Schlägers) arbeitet, um wieder zu seiner absoluten Bestform zurückzufinden.
Weitere Details finden Sie in der Originalberichterstattung von The Guardian.
Glauben Sie, dass Elvira sich mental von diesem Rückschlag erholen wird oder wird Loch 18 ihn für immer prägen?