Die Nacht des argentinischen Kindertags (16. August 2026) wurde zum Schauplatz einer neuen Eskalation zwischen Mauro Icardi (Fußballspieler) und Benjamín Vicuña (chilenischer Schauspieler). Der Auslöser: Vicuña sprach in der Talkshow PH, Podemos Hablar (Sender Telefe) offen über die räumliche Trennung von seinen Kindern Magnolia und Amancio, die mit ihrer Mutter, der argentinischen Schauspielerin und Sängerin Eugenia „China“ Suárez, in der Türkei leben.
Vicuñas emotionale Worte im TV
Im Gespräch mit Moderator Andy Kusnetzoff sagte Vicuña unter Tränen: „Meine Kinder können 14.000 Kilometer entfernt sein. Ich bin mir der Bindung zu ihnen sehr sicher, das kann mir niemand nehmen – die Liebe.“ Er betonte, dass er bei Besuchen in Argentinien versuche, viel Zeit mit ihnen zu verbringen: „Ich versuche, viel Qualitätszeit, Liebe und Gespräche hineinzustecken.“
Diese Aussagen ließ Icardi nicht auf sich sitzen. Nur wenige Stunden später postete er auf Instagram eine lange Stellungnahme.
Icarcis vernichtende Antwort
„Wenn du dich im Fernsehen als Opfer inszenierst, um ein Bild zu verteidigen, das die Fakten nicht stützen, dann stimmt etwas nicht … Ich würde mir nicht Sorgen machen, dass dir jemand die Bindung zu deinen Kindern ‚stiehlt‘ – das ist hier eindeutig nicht der Fall –, sondern ich würde versuchen, sie zu sehen und bei ihnen zu sein. Mehr noch: Ich würde mir Sorgen machen, dass sie dich überhaupt sehen wollen!“
Der Fußballer ging noch weiter: Er behauptete, Vicuña habe in den fast 80 Tagen, die die Kinder in Argentinien verbracht hätten, nur 15 bis 20 Tage tatsächlich mit ihnen verbracht. „Wenn deine Kinder im Ausland leben, wäre es logisch, jeden möglichen Tag mit ihnen zu verbringen. Aber von diesen fast 80 Tagen warst du nur etwa 15 bis 20 Tage präsent. Und dann vor der Kamera ist die Rede eine andere.“
Die provokante Badezimmer-Foto und die Song-Auswahl
Doch damit nicht genug: Icardi postete eine zweite Story – ein Foto eines Marmorbadezimmers, begleitet von drei Lach-Emojis und dem Lied „Ay, Ay, Ay“ von China Suárez. Das Bild war eine Anspielung auf einen alten Streit, bei dem die Sängerin Vicuña als „Vater des Jahres“ bezeichnet und ihm vorgeworfen hatte, sich im Badezimmer einzuschließen. Der Songtext enthält zudem die Zeile „Wenn ich reden würde, würdest du das Land verlassen“ – von vielen als versteckte Drohung interpretiert.
Reaktionen der Netzgemeinde
Die Social-Media-Nutzer reagierten prompt. Viele erinnerten an Icarcis eigene turbulente Vergangenheit, insbesondere an seinen Konflikt mit Maxi López, dem Ex-Mann seiner Frau Wanda Nara. Kommentare wie „Wie ironisch, dass Icardi anderen eine gute Vaterschaft predigen will“ oder „Er wird Vicuña psychologisch unter Druck setzen, wie damals bei Maxi“ verbreiteten sich rasant.
China Suárez selbst feierte derweil den Kindertag mit ihren Kindern in ihrem „Haus der Träume“ und hielt sich aus dem öffentlichen Schlagabtausch heraus.
Ein Dauerstreit mit Vorgeschichte
Dieser neue Vorfall ist nur die jüngste Episode in der angespannten Beziehung zwischen Icardi und Vicuña. Die geografische Distanz zu den Kindern – die in Istanbul leben – bleibt der wunde Punkt. Laut Infobae beendete Icardi seinen Beitrag mit einem sarkastischen „Gute Nacht. Schönen Kindertag.“
Die widersprüchlichen Darstellungen und die Giftpfeile in den sozialen Medien versprechen weitere Schlagzeilen. Währenddessen gehen die Beteiligten ihren Alltag nach: Vicuña konzentriert sich auf Karriere und Kinder, Icardi bleibt im Mittelpunkt der Kontroversen, und China Suárez versucht, sich herauszuhalten.