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Tragödie in Cañuelas: Franco Depauli stirbt bei Argentiniens WM-Feier

08/07/2026 12:10 - Judiciales

Eine Tragödie inmitten der argentinischen Feierlichkeiten

Am 7. Juli 2026, während das gesamte Land den dramatischen Sieg der argentinischen Nationalmannschaft gegen Ägypten im Achtelfinale der WM 2026 feierte, fiel die Stadt Cañuelas in der Provinz Buenos Aires in Trauer. Franco Daniel Depauli (46), ein aufgrund seiner wohltätigen Arbeit sehr beliebter Einwohner, verlor sein Leben, nachdem er während einer Schlägerei zwischen rivalisierenden Gruppen von einem Stein am Kopf getroffen wurde.

Hinweis für ausländische Leser: Cañuelas ist eine Stadt in der Provinz Buenos Aires, Argentinien, die etwa 60 km von der Hauptstadt entfernt liegt. Sie ist für ihre ländliche Umgebung und ihre Milchproduktion bekannt.

Die letzten Worte von "El Gitano"

"Weißt du, wir haben nie den Glauben und die Hoffnung verloren, wir sehen uns am Samstag, ich liebe dich."

Javier, ein Freund des Opfers, im Gespräch mit TN.

Javier erzählte, dass die beiden in einem Café im Zentrum von Cañuelas zu Mittag gegessen hatten, wobei sie die Traube über die ägyptischen Tore und die Umarmung bei den argentinischen Toren teilten. Als sie auf die Straße gingen, um zu feiern, war Depauli bis zu Tränen gerührt. Nur wenige Minuten nach ihrer Verabschiedung erhielt Javier die Nachricht, die ihn schockierte: "Sie haben den Gitano getötet".

Details zum Vorfall und zur Untersuchung

Die Tragödie ereignete sich an der Kreuzung der Straßen Libertad und 25 de Mayo am Plaza San Martín. Als er Unruhen bemerkte, ging Franco zu seinem Auto, um einen Gegenstand aus dem Kofferraum zu holen, und wurde von einem Projektil getroffen, das von einem der Teilnehmer an der Auseinandersetzung geworfen wurde.

OpferFranco Daniel Depauli (46 Jahre alt)
Datum7. Juli 2026
OrtCañuelas, Kreuzung Libertad und 25 de Mayo
Festgenommener VerdächtigerI. N. L. (20 Jahre alt), mit Vorstrafen wegen Diebstahls
AnklageEinfacher Totschlag (Homicidio simple)

Die Angehörigen brachten Depauli zum Hospital Marzetti, da die Menschenmenge den Weg des Krankenwagens blockierte. Der Direktor des Krankenhauses, Hernán Carpio, bestätigte, dass der Mann "ohne Lebenszeichen" eintraf und dass das medizinische Team 50 Minuten lang vergeblich versuchte, ihn wiederzubeleben. Der Körper wird routinemäßig obduziert.

Stunden später nahm die Polizei I. N. L. (20) fest, der als mutmaßlicher Täter identifiziert wurde, nachdem er auf von Zeugen aufgenommenen Videos erkannt wurde. Der junge Mann hat Vorstrafen wegen Diebstahls und wurde der lokalen Staatsanwaltschaft übergeben. Das kommunale Sekretariat für Sicherheit bat die Gemeinde, weiteres audiovisuelles Material zur Aufklärung des Falls einzureichen.

Quelle: Infobae

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