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La Pampa startet historisches Umweltprogramm: 137 inaktive Ölförderbrunnen werden saniert

14/06/2026 09:19 - Actualidad

Vista aérea de un yacimiento petrolero abandonado en la llanura pampeana argentina, con pozos sellados, equipos de remediación ambiental y técnicos realizando inspecciones. Paisaje árido con cielo despejado y vegetación baja típica de La Pampa. Estilo documental periodístico.

Historische öffentliche Anhörung in La Pampa

Zum ersten Mal in der Geschichte der Provinz fand eine öffentliche Anhörung statt, um den Abschlussbericht zum Umweltzustand und den Sanierungsplan eines Ölfördergebiets zu analysieren. Das Treffen wurde in Colonia 25 de Mayo vor der Gemeinschaft, technischen Vertretern und Provinzbehörden abgehalten.

Inventar der inaktiven Brunnen

Das Sekretariat für Energie und Bergbau, vertreten durch Unterstaatssekretär Gonzalo Sondón, präsentierte erstmals das vollständige Inventar inaktiver Brunnen des Gebiets:

Art der Intervention Anzahl
Endgültige Stilllegung78 Brunnen
Vorübergehende Stilllegung39 Brunnen
Komplexe endgültige Stilllegungen8 Brunnen
Reaktiviert/in Bewertung12 Brunnen
GESAMT137 Brunnen

In Argentinien müssen stillgelegte Ölförderbrunnen ordnungsgemäß versiegelt werden, um Grundwasserverschmutzung zu verhindern.

Eingriffskalender

Die Intervention wird nach Kritikalitätsstufen gestaffelt, nicht nach administrativen Kriterien:

Kritikalität Brunnen Zeitraum
Stufe A (höchstes Risiko)46 BrunnenJuni 2026 - Juni 2027
Stufe B (mittleres Risiko)46 BrunnenJuli 2027 - Dezember 2028
Stufe C (geringstes Risiko)45 BrunnenJanuar 2029 - Juni 2030

Die Priorisierung berücksichtigt: mechanische Integrität, Nähe zum Río Colorado und anderen Wasserressourcen, Betriebshistorie und allgemeinen Zustand der Infrastruktur.

Antwort der Landesregierung auf Kritik

Der Provinzkabinett von La Pampa wies die Erklärungen der Abgeordneten Noelia Sosa (FJP-Kirchnerismus) zurück, die den Abschlussbericht zum Umweltzustand des Projekts in Frage stellte.

Einwände der Abgeordneten Sosa

  • Verletzung von Artikel 15 des Erdölgesetzes
  • Verstoß gegen Gesetz 3.018 und Dekret 2229/19
  • Fehlende Dokumentation der Stilllegung aufgegebener Brunnen
  • Garantie von nur 50% obwohl das Gesetz 100% verlangt
  • Forderung nach Untersuchung von Beamtenverantwortlichkeiten

Antwort der Regierung

  • Die beanstandeten Punkte stehen unter technischer Prüfung
  • Die vorige Anzeige wurde archiviert
  • Kein Abgeordneter unterstützte den Versuch der Justizialisierung
  • Die Kontrolle funktioniert: "Der Staat genehmigt nicht, was er nicht überprüft"
  • Die Untersuchungen bestätigen Abwesenheit von Kohlenwasserstoffen im Río Colorado

Wasserüberwachung: Beruhigende Ergebnisse

Die Behörden bestätigten, dass die Grundwasserüberwachung keine Kohlenwasserstoffe oder Schwermetalle in den analysierten Proben feststellte.

17

versorgte Ortschaften

+2.400

Analysen seit 2000

0

Kohlenwasserstoffe gefunden

Aguas del Colorado und Coirco (Comité Interjurisdiccional del Río Colorado) bestätigten diese Ergebnisse, die die Wasserressourcen sichern, die für die Region strategisch sind.

Fortschritte in den letzten 10 Jahren

Im letzten Jahrzehnt wurden 28 Brunnenstilllegungen im Gebiet durchgeführt, was weit über der vertraglichen Mindestverpflichtung von nur 10 Brunnen liegt.

Dieses Ergebnis war dank der ständigen Überwachungsarbeiten des Sekretariats für Energie und Bergbau durch die Direktion für Operative Kontrolle möglich.

28 / 10

Durchgeführte Stilllegungen
vs. Mindestverpflichtung


Digitales Informationssystem

Seit 2023 funktioniert das Integrierte Kohlenwasserstoff-Managementsystem (SIGIH), ein digitales Instrument, das jede Handlung im Zusammenhang mit der Kontrolle der Erdöltätigkeit registriert und nachverfolgt: Inspektionen, Anordnungen, Antworten und Erfüllungsprüfungen.

Schlüsselbegriffe

Was ist eine endgültige Stilllegung?

Es ist der Prozess, bei dem ein Ölförderbrunnen dauerhaft verschlossen wird. Alle durchlässigen Formationen werden abgedichtet und Betonpfropfen gesetzt, um eine Kontamination von Grundwasserleitern und Untergrund zu verhindern. Dies ist entscheidend für den Umweltschutz in Ölfördergebieten.

Was ist ein Abschlussbericht zum Umweltzustand (IFA)?

Ein technisches Dokument, das das Förderunternehmen am Ende der Tätigkeit vorlegt. Es beschreibt den Umweltzustand des Gebiets und die durchgeführten Sanierungsmaßnahmen. Es bedeutet keine automatische Genehmigung: Die Provinz muss jeden Punkt überprüfen.

Provinzliche Verpflichtung

Die Provinz La Pampa wird die Kontrolle bis zur vollständigen Erfüllung der Interventions-, Sanierungs- und Wiederherstellungspflichten im Gebiet El Medanito ausüben. Kein Brunnen wird allein durch die Erklärung des Unternehmens freigegeben, sondern auf der Grundlage von technischen Nachweisen und Feldüberprüfungen durch die Kontrollorgane.

Quellen: Agencia Prensa La Pampa | El Diario de La Pampa | La Reforma | Maracó Digital

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