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Iran und USA einigen sich auf 60-Tage-Fahrplan für den Frieden im Nahen Osten

22/06/2026 06:04 - Internacionales

Banderas de Estados Unidos e Irán sobre una mesa de negociaciones con documentos diplomáticos y un mapa del Medio Oriente visible en Bürgenstock Suiza, ambiente formal de conferencia internacional

Ein historischer Durchbruch in den Schweizer Alpen

Am 21. Juni 2026 haben die Delegationen von Iran und den USA eine entscheidende Vereinbarung erzielt: die Schaffung eines Komitees auf hoher Ebene mit dem Ziel, eine endgültige Einheit innerhalb von 60 Tagen zu erzielen. Dies könnte das Ende des Konflikts bedeuten, der am 28. Februar 2026 begann und bereits über 3.700 Menschenleben gefordert hat.

Das gemeinsame Kommunique wurde von den Außenministerien Katars und Pakistans veröffentlicht, die als Vermittler in dem Ferienort Bürgenstock in der Schweiz agierten. Die Atmosphäre wurde als "positiv und konstruktiv" beschrieben, was neue Hoffnung auf Stabilität in einer von Spannungen geplagten Region weckt.

Das 14-Punkte-Memorandum

Das am 17. Juni 2026 digital unterzeichnete Memorandum of Understanding legt die Grundsteine für den Frieden:

  • Einstellung der Feindseligkeiten zwischen allen Parteien.
  • Wiedereröffnung der Straße von Hormuz innerhalb von 30 Tagen – eine kritische Route für die Weltenergieversorgung.
  • Einrichtung eines Wiederaufbaufonds von 300 Mrd. USD für Iran.
  • Einrichtung einer direkten Kommunikationslinie zwischen Teheran und Washington zur Vermeidung von Zwischenfällen.
  • Deeskalation im Libanon als erster Test für den Prozess.

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi bestätigte "wichtige Fortschritte": "Öl- und Petrochemie-Exporte sind freigegeben, Blockaden wurden aufgehoben und eingefrorene Vermögenswerte wurden freigegeben."

Die Straße von Hormuz

Die Straße von Hormuz ist eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt. Etwa 20% des weltweiten Erdöls passieren diesen Engpass. Für Europa ist dies ein entscheidender Faktor für die Energiesicherheit, da Umleitungen die Preise massiv beeinflussen würden.

Am Montag, den 22. Juni, bestätigte Südkorea, dass zwei seiner Schiffe die Straße passiert haben – die ersten Überfahrten seit der Unterzeichnung. Dies ist ein Signal dafür, dass die Normalisierung des Handelsverkehrs beginnt.

Die Front im Libanon

Der Konflikt im Libanon bleibt ein neuralgischer Punkt. Araghtschi nannte die "Deeskalation im Libanon" den "ersten Test" der Verhandlungen.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz stellte jedoch klar, dass sich israelische Truppen aus dem Südlibanon "nicht zurückziehen" werden. Die Hisbollah lehnt direkte Gespräche mit Israel ab und argumentiert, diese würden die "Souveränität des Libanon verletzen".

Das iranische Atomprogramm

Präsident Massud Peseschkian betonte, dass Iran bereit sei, Garantien gegen den Bau von Atomwaffen zu geben, aber stellte klar: "Wir werden unser Recht auf Urananreicherung nicht aufgeben."

"Was die USA verlangen, ist, dass Iran keine Atombombe baut. Das ist nichts Neues, und wir können schriftlich erklären, dass wir nicht die Absicht haben, eine Bombe zu bauen. Aber wir verzichten nicht auf unser Anreicherungsrecht."

Massud Peseschkian, Präsident des Iran

Spannungen und Drohungen

Der Prozess bleibt fragil. US-Präsident Donald Trump drohte am Sonntag mit neuen Angriffen, sollte der Iran seine Verbündeten im Libanon nicht "stoppen":

"Wenn er es nicht tut, werden wir den Iran erneut sehr hart angreifen, wie letzte Woche, oder noch härter."

Donald Trump, US-Präsident

Der iranische Chefunterhändler Mohamed Baqer Qalibaf entgegnete: "Sie täten gut daran, ihre Worte zu überdenken. Unsere Streitkräfte sind bereit, auf andere Weise zu reagieren."

Kontext zum Konflikt

Der Konflikt begann am 28. Februar 2026 nach Angriffen von USA und Israel auf den Iran. Mehr als 3.700 Tote und massive Störungen im globalen Erdölhandel waren die Folge.

Das vorläufige Memorandum von 14 Punkten wurde am 17. Juni 2026 unterzeichnet und bildet die Basis für die technischen Verhandlungen, die diese Woche im Bürgenstock fortgesetzt werden.

Quellen: Deutsche Welle, Infobae

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