22/06/2026 21:51 - Sociales
Am späten Nachmittag des Montags, den 22. Juni 2026, verwandelte sich eine gewöhnliche Bushaltestelle in ein Bild des Schreckens. In Mar del Plata (oft „La Feliz“ genannt, die glückliche Stadt), dem wichtigsten Badeort Argentiniens, fuhr ein Bus der Linie 532 auf den Boulevard Patricio Peralta Ramos in der Nähe des örtlichen Skateparks auf den Gehsteig.
Der Bus verlor die Kontrolle und überrollte mehrere Personen, die dort auf ihr Transportmittel warteten. Rettungskräfte mussten schwere Geräte wie Schneidbrenner einsetzen, um einige der Opfer unter dem Wrack zu befreien.
Die Tragödie forderte das Leben einer 18-jährigen Frau. Trotz der Bemühungen der Sanitäter konnte ihr Leben nicht gerettet werden. Die Nachricht hat die lokale Gemeinschaft in tiefen Trauer versetzt.
Die Identität des Opfers wurde geschont, um der Familie Privatsphäre zu gewähren.
Insgesamt sechs Personen wurden in das Hospital Interzonal General de Agudos (HIGA) eingeliefert, das wichtigste Krankenhaus der Stadt. Der Gesundheitszustand der Patienten ist wie folgt:
Der zuständige Staatsanwalt für Fahrlässigkeitsdelikte, Germán Vera Tapia, leitet die Untersuchungen. Erste Hinweise de Experten deuten darauf hin, dass ein Defekt in der Servolenkung oder im Bremssystem den Unfall verursacht haben könnte.
Der Busfahrer wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn wird wegen „Fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung“ ermittelt. Dies sind rechtliche Kategorien in Argentinien für Unfälle ohne direkte Absicht, aber mit möglicher Verantwortungslosigkeit.
Umgehend wurde ein Großaufgebot aktiviert, um den Verletzten zu helfen und die Unfallstelle zu sichern:
Der Verkehr in Richtung des Viertels „La Perla“ wurde während der Rettungsarbeiten unterbrochen.
Das Gesundheitsministerium der Provinz Buenos Aires bestätigte, dass alle Patienten von Spezialisten für Notfallmedizin und Traumatologie betreut werden.
Für den Dienstag, 23. Juni um 09:30 Uhr wurde eine neue Pressemitteilung angekündigt, um über den Gesundheitszustand der Verletzten zu informieren.
Quellen: Diario La Capital, 0223
Alfredo S. Quiroga