26/06/2026 09:04 - Actualidad
Die Tragödie, die Venezuela nach den beiden Erdbeben vom 24. Juni 2026 erschüttert, hat eine Welle der Solidarität in ganz Lateinamerika ausgelöst. Die kolumbianische Sängerin Shakira führte die Bitten um internationale Hilfe an und teilte in ihren sozialen Netzwerken Links zu Organisationen, die bereits vor Ort arbeiten, um den Opfern zu helfen.
Von ihren digitalen Plattformen aus teilte die Künstlerin aus Barranquilla eine dringende Botschaft: "Unsere Hilfe ist dringend erforderlich. Hier sind einige der Organisationen, die bereits vor Ort arbeiten, um den vom Erdbeben betroffenen Menschen zu helfen. Wenn ihr könnt, spendet, teilt oder kontaktiert sie".
Shakira betonte die Notwendigkeit, besonders "Kindern, Müttern und ganzen Familien zu helfen, die unter dieser Tragödie in Venezuela leiden", und schloss sich damit den Stimmen anderer Künstler wie Catherine Fulop und Ricardo Montaner an, die ebenfalls die Dringlichkeit der Situation hervorhoben.
Laut dem letzten Bericht des Venezolanischen Gesundheitsministeriums vom 26. Juni 2026 beläuft sich die vorläufige Bilanz auf:
| Kategorie | Anzahl |
|---|---|
| Todesopfer | 235 |
| Verletzte | +4.300 |
| Betroffene Familien | 2.927 |
| Betroffene/Zerstörte Gebäude | 250 |
Quelle: Gesundheitsministerium Venezuelas / Nationalversammlung
Der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, informierte, dass der Bundesstaat La Guaira den größten Schaden verzeichnete, mit besonderer Auswirkung auf die Orte:
Die Epizentren der Beben mit Magnitude 7,2 und 7,5 befanden sich nahe San Felipe im Bundesstaat Yaracuy, etwa 200 km von Caracas entfernt.
Mehrere Länder boten bereits humanitäre Hilfe an:
Papst Leo XIV. spendete 100.000 Euro für die Hilfe.
Das Phänomen, das Venezuela traf, wurde als seismisches Double klassifiziert: zwei Erdbeben ähnlicher Stärke (7,2 und 7,5 auf der Richterskala), die sich mit nur 39 Sekunden Unterschied ereigneten, um 18:04 Uhr Ortszeit am Mittwoch, den 24. Juni 2026.
Die Beben hatten eine oberflächliche Tiefe zwischen 10 und 21 km, was ihre zerstörerische Wirkung verstärkte. Der Geologe Eduardo Malagnino schätzte, dass die freigesetzte Energie 260 Atombomben wie die von Hiroshima entsprach.
Es wurden mehr als 30 Nachbeben nach den Hauptbeben registriert, und die Tsunamiwarnung wurde später aufgehoben.
Alfredo S. Quiroga