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Massiver russischer Angriff auf Kiew fordert 25 Tote und 85 Verletzte

02/07/2026 21:28 - Internacionales

Der massivste Angriff seit Kriegsbeginn

Am 2. Juli 2026 erlitt die ukrainische Hauptstadt Kiew das schwerste Bombardement seit Russland im Februar 2022 die groß angelegte Invasion begann. Nach Angaben lokaler Behörden forderte der Angriff mit Drohnen und Raketen mindestens 25 Tote und 85 Verletzte, darunter zwei Kinder.

Die Offensive setzte laut der ukrainischen Luftwaffe 74 Raketen und 496 Drohnen ein. Obwohl die Verteidigung 476 Drohnen und 48 Raketen neutralisieren konnte, war die Abfangquote bei ballistischen Raketen deutlich geringer: Von den 24 gestarteten Iskander-M-Raketen (einem besonders schwer abfangbaren Kurzstreckenraketen-Typ) konnten nur vier abgeschossen werden. Die Einschläge trafen Wohngebäude und zivile Infrastruktur, darunter ein Lagerhaus des Roten Kreuzes in der Stadt.

Zuflucht in der U-Bahn: Etwa 52.000 Menschen, darunter 4.500 Kinder, suchten in den unterirdischen Stationen der Kiewer U-Bahn Schutz. Dies markiert die höchste Zahl der letzten Jahre. Der Bürgermeister und ehemalige Boxweltmeister Vitali Klitschko erklärte den Freitag zum Trauertag in der Hauptstadt zum Gedenken an die Opfer.

Internationale Reaktion und Forderungen von Selenskyj

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj versprach eine entschiedene Antwort und forderte die USA auf, eine Lizenz zur Herstellung von Patriot-Flugabwehrsystemen (einem modernen, von den USA und Verbündeten gelieferten Luftverteidigungssystem) zu erteilen, um 'Angriffe wie diesen zu verhindern'. Selenskyj beklagte, dass Russland zivile Ziele ins Visier nimmt, um die Ukraine zur Aufgabe ihres Staates zu zwingen.

Auf internationaler Ebene kündigte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas an, neue Sanktionen gegen Entitäten vorzuschlagen, die den russischen militärisch-industriellen Komplex unterstützen. Deutschland stellte fest, dass der Angriff zeige, dass Putin keinen Verhandlungswillen habe, während der UN-Generalsekretär António Guterres den Angriff verurteilte und die sofortige Einstellung von Angriffen auf Zivilisten forderte. Donald Trump bekräftigte derweil seinen Wunsch nach einem Friedensabkommen.

Frühere Angriffe auf andere Städte

Bereits am 1. Juli 2026 griff Russland auch andere Regionen an. In Charkiw (der zweitgrößten Stadt der Ukraine) forderte ein Angriff 6 Tote (darunter ein 15-jähriger Teenager) und 50 Verletzte. In Odessa, einer wichtigen Hafenstadt am Schwarzen Meer, verursachten ballistische Raketen 2 Tote und 15 Verletzte. In Cherson tötete ein Drohnenangriff auf einen Minibus 2 Menschen.

Kraftstoffkrise in Russland

Paradoxerweise durchlebt Russland aufgrund der wirksamen ukrainischen Gegenangriffe auf seine Raffinerien eine schwere Kraftstoffkrise. Die Benzinproduktion sank um 25%. Wladimir Putin selbst erkannte den Mangel am 28. Juni 2026 an und verhängte Einschränkungen in bis zu 78 Regionen. Die annektierte Halbinsel Krim befindet sich seit dem 26. Juni 2026 im Ausnahmezustand. Dies zeigt, dass die ukrainische Verteidigung nicht nur ihre eigenen Städte schützt, sondern auch den Druck auf den Aggressor erhöht.

Quelle und weitere Informationen: Imago.com.ar

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Alfredos Kolumne Alfredo S. Quiroga

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