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La Guaira vor und nach dem Erdbeben: Ein Video erinnert an die Schönheit vor der Tragödie

03/07/2026 03:43 - Internacionales

Eine Botschaft der Erinnerung und Hoffnung

Die venezolanische Journalistin Alejandra Oraa, geboren in Tanaguarena, veröffentlichte an diesem Donnerstag ein emotionales Video mit Bildern von La Guaira vor den Erdbeben. Das von Fotograf Daril Jiménez aufgenommene Material soll die Schönheit der Küstenregion abseits der Tragödie, die sie weltweit in die Nachrichten brachte, wiederherstellen, wie CiberCuba berichtete.

La Guaira ist Karibik, Berg, Hafen, Flughafen, Geschichte, Kindheit. Es war gebratener Fisch, heißer Sand. Es ist ein Ort, der für viele ein Abschied war, aber für andere immer ein Zuhause sein wird.

Alejandra Oraa in ihrer Veröffentlichung

Die Verwüstung durch die Erdbeben

Am 24. Juni 2026 erschütterten zwei aufeinanderfolgende Beben mit Magnituden von 7,2 und 7,5, getrennt durch nur 39 Sekunden, den Norden Venezuelas. La Guaira (der Küstenstaat nördlich von Caracas, der früher als Bundesstaat Vargas bekannt war) erwies sich als die am schwersten getroffene Zone: Mehr als 250 Gebäude stürzten ein, darunter das Krankenhaus José María Vargas.

Offizielle Bilanz zum 02.07.2026

2.295 Tote
11.267 Verletzte
40.000 - 70.000 Vermisste (Schätzung der UN)

Wirtschaftliche Auswirkungen

Schäden in Höhe von geschätzten 6,7 Milliarden USD, was etwa 6 % des BIP Venezuelas entspricht, laut dem Geologischen Dienst der Vereinigten Staaten (USGS).

Der Geist der Tragödie von Vargas

Die heute in Trümmern liegenden Gebiete — Caraballeda, Macuto, Los Corales, Naiguatá, Tanaguarena — waren vor weniger als 30 Jahren bereits unter Schlamm begraben worden. Am 15. Dezember 1999 wurde der damalige Bundesstaat Vargas durch einen Erdrutsch verwüstet, der als der tödlichste Schlammlawine der Geschichte gilt, mit schätzungsweise 10.000 bis 30.000 Toten.

Resilienz inmitten des Schmerzes

Trotz des trostlosen Szenarios ließen Geschichten der Hoffnung nicht lange auf sich warten. Am 02. Juli 2026 wurde Hernán Gil (43 Jahre) nach 114 Stunden unversehrt aus den Trümmern in Catia La Mar gerettet, dank der Anstrengungen von Rettungskräften aus 7 Ländern, die ihn über Schläuche mit Wasser und Sauerstoff versorgten. Ein wahres Zeugnis dafür, dass das Leben und die Hoffnung selbst in den dunkelsten Momenten weiterbestehen.

Quelle: CiberCuba und El Día.

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