04/07/2026 14:46 - Deportes
Laut Olé hat die argentinische Nationalmannschaft am 3. Juli 2026 Kap Verde im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026 mit 3:2 besiegt. Das Spiel fand im Hard Rock Stadium in Miami statt. Jedoch war der Tag nicht ohne Zwischenfälle außerhalb des Spielfelds.
In der sogenannten 'Mixed Zone' (ein Bereich im Stadion, in dem Journalisten und Spieler nach dem Spiel aufeinandertreffen), fiel beinahe ein Unglück, als eine Absperrung vor Lionel Messi, dem Superstar und Kapitän Argentiniens, zu wackeln begann. Glücklicherweise kam ein FIFA-Beamter rechtzeitig, um die Struktur festzuhalten und zu verhindern, dass sie auf den argentinischen Spieler fiel.
Der Moment hinterließ auch ein emotionales Bild: Die Spieler der Nationalmannschaft von Kap Verde, einer afrikanischen Inselnation mit 500.000 Einwohnern, die die Welt überraschte, indem sie ungeschlagen in diese Phase einzog, warteten geduldig auf Messi, um Fotos mit dem Star zu machen. Diese Art von Gesten ist im Laufe der Karriere des Rosarinos (wie man jemanden aus Rosario, Messis Geburtsstadt, nennt) üblich geworden und zeigt den enormen Respekt, den er weltweit weckt.
Der Sieg gegen Kap Verde hatte wichtige Zutaten. Lionel Messi erreichte 20 Tore in Weltmeisterschaften und festigte damit seinen Status als bester Torschütze in der Geschichte des Turniers. Andererseits wurde Lisandro Martínez mit einer Bewertung von 9 als Spieler des Spiels ausgezeichnet, nachdem er eine großartige defensive Leistung gezeigt und ein entscheidendes Tor erzielt hatte.
Trotz des Sieges litt die von Lionel Scaloni trainierte Mannschaft mehr als erwartet gegen einen Gegner, der mit Ordnung und Dynamik Probleme verursachte. Darüber hinaus beendeten Spieler wie Facundo Medina, Enzo Fernández (mit Krämpfen) und Nicolás González (mit einem verstauchten Knöchel) das Spiel mit physischen Problemen, was im Hinblick auf das nächste Spiel gewisse Sorgen aufkommen ließ.
Argentiniens nächste Hürde ist Ägypten. Das Spiel findet am 7. Juli 2026 in Atlanta statt. Die Afrikaner kommen nach einem Sieg im Elfmeterschießen gegen Australien.
Alfredo S. Quiroga