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USA greift 90 Ziele im Iran an: Ölpreise schießen in die Höhe

09/07/2026 03:04 - Internacionales

Eine neue Eskalation im Nahen Osten

Der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, der Ende Februar 2026 wieder aufflammte, ist in eine neue Spannungsphase eingetreten. Am Mittwoch, den 8. Juli 2026, griffen die USA laut US-Militärbeamten etwa 90 iranische Militärziele an.

Diese Offensive folgte auf die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, den am 17. Juni 2026 unterzeichneten Waffenstillstand für beendet zu erklären. Der Präsident rechtfertigte die Maßnahme als Vergeltung für den iranischen Beschuss von Handelsschiffen in der Straße von Hormus am Dienstag, den 7. Juli.

Auswirkungen auf die Weltwirtschaft

Die erneuten Spannungen hatten unmittelbare Auswirkungen auf die Energiemärkte. Der Preis für ein Fass Brent (der europäische Referenzrohstoff) stieg am Mittwoch um 5,21% und schloss bei 78,02 Dollar. An diesem Donnerstag, den 9. Juli, stieg der Preis für ein Fass zur Lieferung im September um weitere 1,06% und näherte sich der Marke von 78,87 Dollar auf dem Londoner Futuresmarkt.

Teheran versucht, die strategische Straße von Hormus durch die Erhebung von Gebühren zu kontrollieren, was im internationalen Handel für Unsicherheit sorgt. Laut der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) sind aufgrund der Wiederaufnahme der Feindseligkeiten etwa 6.000 Seeleute im Golf blockiert.

Aufrufe zu Frieden und Diplomatie

Angesichts der besorgniserregenden Situation plädiert die internationale Gemeinschaft für einen Dialog. Der Generalsekretär der UN, António Guterres, drängte auf sofortige Maßnahmen zur Deeskalation und die Wiederaufnahme von Gesprächen.

Länder wie Pakistan und Katar forderten ebenfalls eine Deeskalation. Berichten zufolge telefonierte der iranische Außenminister Abbas Aragtschi mit dem katarischen Premierminister, um die Bedeutung diplomatischer Mittel zur Lösung regionaler Probleme zu betonen. Dies bietet einen Hoffnungsschimmer für eine friedliche Beilegung des Konflikts.

Quellen: Infobae, DW

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