10/07/2026 10:03 - Sociales
Der 9. Juli 2026 sollte ein Tag des Sports werden, endete aber in einer Tragödie im Süden der argentinischen Provinz Córdoba. Ein Frontalzusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Kleinbus auf der Ruta Provincial 4 (einer Provinzstraße) führte zum Tod von zwei Erwachsenen, während 16 Mädchen glücklicherweise mit leichten Verletzungen überleben konnten.
Der Unfall ereignete sich um 17:50 Uhr auf der Ruta Provincial 4, an einem Abschnitt, der als „la curva de la herrería“ (die Kurve der Schmiede) bekannt ist, zwischen der Stadt La Carlota und dem Zugang zu Huanchilla. Laut Berichten von Fabricio Ibarra, dem Leiter der Freiwilligen Feuerwehr von La Carlota, eilten Notdienste zum Unfallort und bestätigten den Tod der beiden Insassen des Pkws – eines Mannes und einer Frau. Die Identität der Opfer soll noch von den Behörden bekannt gegeben werden.
Die Ermittlungen zur Unfallmechanik werden von der Justizpolizei von Río Cuarto durchgeführt. Der Zusammenstoß ereignete sich auf einer geraden Strecke mit normaler Sicht, jedoch in einem Kontext starken LKW-Verkehrs aufgrund der landwirtschaftlichen Aktivitäten in der Region.
In den Kleinbus reisten 16 Mädchen im Alter von 9 bis 12 Jahren. Sie sind Mitglieder eines weiblichen Fußballteams aus den Orten Laboulaye und Serrano und kehrten von einem Spiel in der Großstadt Río Cuarto zurück. Der Leiter der Feuerwehr von Huanchilla, Federico Gregorat, erklärte, dass die Mädchen Schnittwunden, Schürfwunden und Prellungen erlitten, hauptsächlich durch splitterndes Glas, aber dass keine von ihnen schwere Verletzungen aufweise.
Alle Mädchen wurden zum Hospital de La Carlota gebracht, um medizinisch und psychologisch betreut zu werden. Einige Verletzte wurden zur weiteren Behandlung in das Hospital San Antonio de Padua in Río Cuarto verlegt.
Nach dem Zusammenstoß war der Verkehr auf der Ruta Provincial 4 eingeschränkt, und Fahrzeuge wurden über alternative Feldwege umgeleitet. Freiwillige Feuerwehren, Polizei, Notfalldienste und Beamte der Justizpolizei waren vor Ort im Einsatz.
Quellen: Berichte lokaler Behörden. Weitere Details auf Imago.
Alfredo S. Quiroga