17/06/2026 15:42 - Entretenimiento
Raúl Lavié, cantante de tango argentino de 88 años, sentado elegantemente con traje oscuro en un estudio de televisión, con una sonrisa tranquila y expresión de confianza, cabello canoso bien peinado, fondo con luces de estudio profesionales
Am Abend des Dienstags, den 16. Juni 2026, herrschte große Aufregung in den Studios der TV Pública (dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen Argentiniens). Raúl Lavié, eine Ikone des argentinischen Tangos, stürzte kurz vor seinem Auftritt in der Show „La noche es nuestra“ (Die Nacht gehört uns).
Der 88-jährige Sänger kam an, rutschte jedoch aufgrund seiner Ledersohlen auf dem Metallboden des Studios aus und fiel zu Boden. Obwohl er sofort ärztlich versorgt wurde, passierte das Unglück ein zweites Mal, als er versuchte, das Set zu betreten. Der Vorfall zeigt die Risiken, denen ältere Künstler bei Produktionsbedingungen ausgesetzt sein können.
Der Sturz hatte blutige Folgen, zum Glück keine lebensbedrohlichen:
Wichtig: Lavié bestätigte, dass er niemals das Bewusstsein verlor und keinen Schlag auf den Kopf erhielt.
Trotz des Schocks zeigte sich Lavié unerschüttert. Er wollte den Termin nicht absagen und sagte: „Da ich schon hier bin, geht es mir gut, ich mache das Interview.“
Über seinen Zustand scherzte er: „Ich nehme keine Schmerzmittel, ich fühle mich fit.“ Er blickte bereits wieder optimistisch auf seine kommenden Shows.
Für das deutsche Publikum ist wichtig zu verstehen, dass Raúl Lavié (Spitzname „El Negro“, ein in Argentinien verbreiteter Kosename ohne rassistischen Hintergrund) nicht irgendein Sänger ist. Er ist eine lebende Legende des Tango.
Geboren am 22. November 1937, arbeitete er mit Größen wie Astor Piazzolla zusammen. Der Tango ist in Argentinien mehr als Musik; er ist ein nationales Kulturgut und Identitätssymbol. Dass ein Künstler seines Alters (88 Jahre) noch aktiv im Fernsehen auftritt, zeigt die tiefe Verwurzelung der Tangokultur im argentinischen Alltag.
Alfredo S. Quiroga