08/07/2026 06:04 - Deportes
Am 7. Juli 2026 schrieb die argentinische Nationalmannschaft ein neues Kapitel des Ruhmes bei der Weltmeisterschaft 2026. Im Achtelfinale, das im Mercedes-Benz-Stadion in Atlanta ausgetragen wurde, besiegte das von Trainer Lionel Scaloni betreute Team Ägypten mit 3-2. Das Spiel zeigte das Herz eines echten Weltmeisters.
Die Begegnung begann schwierig für Argentinien, das schnell mit 0-2 in Rückstand geriet, nachdem Tore von Yasser Ibrahim und Ziko fielen. Sogar Kapitän Lionel Messi verschoss in der ersten Halbzeit einen Elfmeter. Doch der Kampfgeist der Albiceleste (wie die argentinische Mannschaft aufgrund ihrer weiß-himmelblauen Trikots genannt wird) war nicht gebrochen. In einem packenden Finale drehte Argentinien das Spiel in den letzten Minuten mit Toren von Cristian Romero (79. Minute), Lionel Messi und Enzo Fernández (92. Minute) und verhinderte so eine Verlängerung.
Laut einer Analyse des argentinischen Sportsenders TyC Sports war Lionel Messi mit einer Bewertung von 9 der absolute Star, der sich durch sein kraftvolles und emotionales Ausgleichstor hervorhob. Weitere Schlüsselspieler beim Comeback waren Cristian Romero (8) für seine kämpferische Einstellung, Leandro Paredes (8) für die Kontrolung im Mittelfeld und Lautaro Martínez (8), der von der Bank kam und eine Vorlage für das Tor von Enzo Fernández lieferte.
Trainer Lionel Scaloni erhielt eine 7 für seine erfolgreichen Auswechslungen, darunter Tagliafico, Paredes und Julián Álvarez, die das Vertrauen in sie mit starken Leistungen rechtfertigten.
Die Leistung Argentiniens und insbesondere von Messi überschritt Grenzen und sorgte für Schlagzeilen weltweit. In Argentinien fasste die Tageszeitung Olé es mit 'Epik und Herz eines Meisters' zusammen, während La Nación eine literarischere Sichtweise wählte: 'Messi schreibt die WM'.
International titelte die BBC 'Messi fügt seiner Karriere ein weiteres unglaubliches Kapitel hinzu', The Guardian hob die 'Erleichterung von Messi' hervor, und die spanische Zeitung SPORT war mit ihrer Schlagzeile deutlich: 'Messi und zehn andere'. Eine weltweite Anerkennung für einen Spieler, der mit seinen 39 Jahren immer noch die Mannschaft auf seinen Schultern trägt.
In der anderen Achtelfinal-Begegnung schaltete die Schweiz Kolumbien im BC Place-Stadion in Vancouver aus. Das Spiel endete nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 0-0 und wurde in einem Elfmeterschießen entschieden, in dem sich die Europäer mit 4-3 durchsetzten.
Der Schweizer Torhüter Gregor Kobel wurde zum Helden der Nacht, als er einen spektakulären Elfmeter des Kolumbianers Cucho Hernández parierte. Mit diesem Sieg erreicht die Schweiz zum ersten Mal seit 1954 das Viertelfinale einer Weltmeisterschaft. Luis Suárez, Ex-Spieler und nun Teil des kolumbianischen Trainerstabs, bedauerte die Niederlage und bezeichnete den Tag als 'traurig', betonte jedoch, dass die Mannschaft 'für Größeres bereit' gewesen wäre.
Argentinien, als einziger verbleibender Vertreter Lateinamerikas im Turnier, trifft am kommenden Samstag, den 11. Juli im Viertelfinale der WM 2026 auf die Schweiz. ¡Vamos Argentina!
Quellen: BBC Mundo, Sport.es, TyC Sports
Alfredo S. Quiroga