20/07/2026 19:55 - Actualidad
Verschiedenen Quellen zufolge wird jedes Jahr am 20. Juli der Internationale Tag des Mondes gefeiert. Dieses Datum wurde 2021 durch die Resolution 76/76 der Generalversammlung der Vereinten Nationen unter dem Thema 'Internationale Zusammenarbeit bei der Nutzung des Weltraums zu friedlichen Zwecken' eingeführt.
Das Datum wurde nicht zufällig gewählt: Es gedenkt des historischen Meilensteins vom 20. Juli 1969, als die Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin der Apollo-11-Mission als erste Menschen die Mondoberfläche betraten, während Michael Collins in der Umlaufbahn blieb. Wie Medien wie Infobae erinnerten, prägte Armstrong den unsterblichen Satz: 'Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit'.
Die Mondlandung war nicht nur ein geopolitischer Triumph, sondern ein Wendepunkt für die Wissenschaft. Die Apollo-Missionen brachten 382 Kilogramm Mondgestein und Regolith zurück, wodurch das Alter des Satelliten auf 4,5 Milliarden Jahre datiert werden konnte. Diese Erkenntnisse stützten die Theorie des 'Großen Einschlags', die besagt, dass der Mond nach der Kollision eines marsgroßen Protoplaneten namens Theia mit der frühen Erde entstand.
Zudem hinterließen die Astronauten Laser-Retroreflektoren auf der Oberfläche – das langlebigste wissenschaftliche Experiment außerhalb der Erde. Diese messen weiterhin den Abstand zwischen beiden Himmelskörpern und haben gezeigt, dass sich der Mond mit einer Geschwindigkeit von 3,8 Zentimetern pro Jahr entfernt.
Wie Clarín berichtete, birgt der Mond faszinierende Geheimnisse:
Für den 20. Juli 2026 zeigen astronomische Plattformen, dass sich der Satellit in der zunehmenden Phase befindet, mit einem zu 38,9 % beleuchteten Disk und einem Alter von 6,33 Tagen in seinem Zyklus. Das erste Viertel wird am 21. Juli erwartet und der Vollmond am 29. Juli.
Laut Fachquellen wie El Eco befindet sich die Erforschung in einer Phase intensiven internationalen Wettbewerbs. Während die NASA mit ihrem Artemis-Programm vorankommt, planen China und Russland für das nächste Jahrzehnt Mondbasen, und auch der Privatsektor mit Figuren wie Jeff Bezos mischt mit. Das Rennen konzentriert sich auf den Südpol des Mondes, eine Schlüsselregion, die Wassereis beherbergen könnte – eine wichtige Ressource für zukünftige bemannte Missionen im Weltraum.
Alfredo S. Quiroga