Ein tragischer Unfall erschüttert Mendoza
Am Sonntag, 16. August 2026, gegen 20:30 Uhr, ereignete sich auf der Ruta Provincial 60 in der Nähe des Callejón Piperbo in Fray Luis Beltrán, Maipú, ein schwerer Frontalzusammenstoß. Ein Volkswagen T-Cross, der in Richtung Westen fuhr, versuchte ein Überholmanöver und kollidierte frontal mit einem Peugeot 504, der von einem öffentlichen Weg auf die Straße einbog. Die Wucht des Aufpralls war enorm und verletzte alle sechs Insassen beider Fahrzeuge.
Die Opfer
Das erste Todesopfer war Oscar Aníbal 'Chacha' Fernández Mercau, 48 Jahre alt, Fahrer des Peugeot 504. Der Amateur-Fußballschiedsrichter aus Tres Porteñas, San Martín, starb während des Transports ins Hospital Central. Er war in der Gegend von Maipú sehr bekannt und hatte nur Stunden vor dem Unfall ein Spiel geleitet.
Die anderen beiden Opfer sind die Schwestern Juana Masó Tillar (20) und Rosario Masó Tillar (19), die im T-Cross saßen. Juana starb am Montag um 17:44 Uhr an einem Herz-Kreislauf-Stillstand auf der Intensivstation. Rosario, die operiert worden war, erlitt einen Hirntod; ihr Tod wurde gegen 20:00 Uhr desselben Tages bestätigt.
Die Verletzten und der Waffenfund
Im Fahrzeug befanden sich außerdem Martín Omar Tillar (52), Onkel der Mädchen und Fahrer, der sich in kritischem Zustand im Hospital Lagomaggiore befindet; Ariadna Tillar (54), Mutter der Schwestern, mit Brüchen von Schienbein, Wadenbein und Unterkiefer, im Hospital Perrupato; und Florencia Bettalemmi (42) mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma im Hospital El Carmen.
Bei den Ermittlungen fand die Verkehrspolizei im Peugeot 504 eine halbsemiautomatische Pistole Bersa Thunder Kaliber .22, die beschlagnahmt wurde. Die Staatsanwaltschaft von Maipú hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen.
Trauer in der Bildungsgemeinschaft
Die Schwestern Masó Tillar hatten das Colegio San Luis Gonzaga in Mendoza abgeschlossen. Die Schule drückte ihre Anteilnahme aus: 'Mit tiefem Schmerz begleiten wir die Familie und Freunde von Juana und Rosario Masó, ehemalige Schülerinnen unserer Schule. Wir schließen uns im Gebet und in der Nähe zu ihrer Familie und dem gesamten Jahrgang 2023 und 2025 an.'
Rosario studierte Psychologie an der Universidad Católica Argentina (UCA) in Mendoza, die ebenfalls kondolierte. Juana studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Universidad de Mendoza. Beide wohnten in Chacras de Coria, Luján de Cuyo.
Die Ermittlungen dauern an, um die genaue Unfallmechanik zu klären. Es werden die Ergebnisse der Gutachten und weitere Zeugenaussagen erwartet.