20/07/2026 21:51 - Internacionales
Am 20. Juli 2026 durchlebt der Nahe Osten eine Phase hoher Spannung, doch gleichzeitig gibt es intensive diplomatische Aktivität, die auf Frieden ausgerichtet ist. Die Vereinigten Staaten vollendeten ihre zehnte Nacht in Folge mit Angriffen auf iranische Ziele als Reaktion auf vorherige Aggressionen. Gleichzeitig kündigten die Huthi-Rebellen im Jemen eine maritime Blockade gegen Saudi-Arabien an und bedrohten damit eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Hinweis für unsere Leser: Die Huthis sind eine militante Gruppe im Jemen, die oft als Stellvertreter des Irans in der Region agiert.
Wie das US-Zentralkommando (CENTCOM) mitteilte, zielten die US-Angriffe darauf ab, die militärischen Fähigkeiten des Irans in der Straße von Hormuz zu schwächen. Betroffen waren Gebiete wie die Insel Qeshm, Bandar Abbas und Sirik. Iran wiederum behauptete, HIMARS-Raketensysteme auf der Basis Camp Arifjan in Kuwait angegriffen zu haben, woraufhin Kuwait seine Luftverteidigung aktivierte. Das Pentagon identifizierte zwei in Jordanien getötete US-Soldaten: Lieutenant Tyler James Feehan (25 Jahre) und Private Isabella Gonzales (19 Jahre). Die gesamten US-Verluste belaufen sich auf 17, seit der Konflikt am 28. Februar 2026 begann. Trotz dieses Panoramas halten Präsident Donald Trump und Regierungsbeamte die Kanäle für eine mögliche diplomatische Lösung offen.
In einer neuen Episode des Konflikts kündigte der Huthi-Militärsprecher Yahya Saree ein Seehandelsembargo gegen Saudi-Arabien nach der Politik des 'Auge um Auge' an, nach einem Angriff auf den Flughafen von Sanaa. Diese Maßnahme bedroht die Straße von Bab el-Mandeb im Roten Meer. Was ist die Straße von Bab el-Mandeb? Es ist ein entscheidender maritimer Engpass, der das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet. Saudi-Arabien hat ihn als Alternative genutzt, um mehr als 3,6 Millionen Barrel Rohöl pro Tag zu exportieren und so die angespannte Straße von Hormuz zu umgehen. Riad verurteilte die Blockade scharf und versprach, seine Schifffahrt zu schützen.
Die Instabilität hat zu einem Anstieg der Ölpreise geführt, wobei der Brent-Stil um 1,3 % auf 89,22 USD und der WTI um 0,9 % auf 83,23 USD stieg. Ein Frachtschiff wurde ebenfalls im Golf von Hormuz von einem unbekannten Geschoss getroffen, was die Risiken für den globalen Handel unterstreicht.
Dennoch gibt es Gründe zum Optimismus. Vermittler wie Katar und Pakistan haben einen 10-tägigen Waffenstillstand und die Aufhebung von Beschränkungen in der Straße von Hormuz vorgeschlagen. Der US-Außenminister Marco Rubio erklärte, dass Washington 'immer offen für eine diplomatische Lösung' sei, während der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, bestätigte, dass sie mehrere Vorschläge zur Deeskalation prüfen. Parallel dazu kündigte Israel den Start eines Pilotplans für 'sichere Zonen' im Südlibanon in Zusammenarbeit mit den USA und der libanesischen Armee an, was Fortschritte in Richtung regionaler Stabilisierung zeigt.
Quellen: ANSA Latina, Infobae, und Cadena 3.
Alfredo S. Quiroga