22/07/2026 04:05 - Actualidad
Für unsere Leser im Ausland: Santa Cruz ist eine riesige Provinz im Süden Argentiniens, in der Region Patagonien. Am 20. Juli 2026 hat die Provinzregierung durch den Dekret Nr. 0660/2026 die Gehaltserhöhung für die Provinzpolizei und Sicherheitskräfte offiziell gemacht. Dies geschah, da im Gehaltsrat keine Einigung erzielt werden konnte. Diese Maßnahme, die laut der Regierung die Institution zu einer der drei am besten bezahlten des Landes macht, legt ein Anfangsgehalt von über 1.700.000 argentinischen Pesos (ARS) fest, was ein hoffnungsvoller Fortschritt für die Einkommen des Sektors ist.
Die Vorschrift ratifiziert die Ministerresolution MS-N° 342/26 und aktualisiert den Punktwert, wobei zwei neue Zulagen geschaffen werden: die vergütende 'Compensador' und die nicht-vergütende 'Cumplimiento Efectivo del Servicio' (effektive Diensterfüllung). Gleichzeitig werden Zuschüsse aus den Jahren 2022 und 2023 aufgehoben, um die Einkommen umzustrukturieren und eine reale und nachhaltige Verbesserung zu erreichen.
Der legislative Block 'Por Santa Cruz' verbreitete am 21. Juli 2026 eine Erklärung, in der er die Entscheidung der Exekutive unterstützte. Laut den regierenden Abgeordneten wurden 15 Gehaltsvorschläge präsentiert und abgelehnt, weshalb die Regierung mit Verantwortung handelte und das Gleichgewicht der öffentlichen Finanzen priorisierte.
Die Erklärung weist darauf hin, dass sich die Situation in fast der gesamten Provinz normalisiert hat, wobei sich der Protest auf El Calafate und einige Abteilungen von Río Gallegos konzentriert. Die Abgeordneten betonten auch die Schulden der Gemeinden Río Gallegos und El Calafate bei der Renten- und Sozialkasse. Río Gallegos schuldet der Caja de Previsión Social 66.944.860.951,58 ARS und der Caja de Servicios Sociales 41.979.176.336,63 ARS. El Calafate schuldet der ersten Kasse 322.761.262,12 ARS und der zweiten 5.615.829.043,26 ARS. Diese Ressourcen gehören allen Arbeitnehmern der Provinz.
Auf der anderen Seite hielten Vertreter der sogenannten 'autoconvocados' (unabhängige, selbstorganisierte Polizisten ohne Gewerkschaftsbinding) am 21. Juli 2026 ein Treffen mit Stadträten (Martín Chávez und Aravena) und Abgeordneten (Eloy Echazú und Moira Lanesan Sancho) ab, um ihre Situation sichtbar zu machen und einen dialogorientierten Ausweg zu finden.
Quellen des Protests zufolge würden die Arbeitskampfmaßnahmen auch in Ortschaften wie El Chaltén, Tres Lagos, 28 de Noviembre, Río Turbio und Julia Dufour fortgesetzt. Die Beamten baten die Abgeordneten um Vermittlung, um ein dringendes Treffen mit dem Gouverneur zu erreichen und den Konflikt durch Tarifverhandlungen zu lösen. Die anwesenden Behördenvertreter verpflichteten sich, die entsprechenden Schritte einzuleiten.
Alfredo S. Quiroga