Ariadna Tillar (54), Mutter von Juana und Rosario Masó Tillar, ist am Dienstag im Hospital Perrupato gestorben. Damit fordert der schwere Frontalzusammenstoß vom Sonntag in Maipú bereits vier Todesopfer – die ganze Provinz trauert.

Ein Wochenende endet in einer Katastrophe

Die Provinz Mendoza erlebt einen der schmerzhaftesten Momente der letzten Jahre. Ariadna Tillar (54), Mutter der Schwestern Juana und Rosario Masó Tillar, ist am Dienstag, dem 18. August, im Hospital Perrupato gestorben, wo sie nach dem Frontalcrash vom Sonntag, dem 16. August, auf der Provinzstraße 60 in der Nähe des Callejón Piperbo in Fray Luis Beltrán, Maipú, mit schweren Verletzungen behandelt wurde.

Mit ihrem Tod steigt die Zahl der Todesopfer auf vier. Zwei weitere Menschen werden weiterhin im Krankenhaus behandelt.

Die Opfer des Unfalls

NameAlterStatus
Ariadna Tillar54Verstorben am 18.08.
Juana Masó Tillar21Verstorben am 17.08.
Rosario Masó Tillar19Verstorben am 17.08.
Oscar „Chacha“ Fernández Mercau48Verstorben am Unfallort
Martín Omar Tillar52Im Krankenhaus, stabil
Florencia Bettalemmi42Außer Lebensgefahr

So geschah das Unglück

Der Unfall ereignete sich gegen 20:30 Uhr am Sonntag, dem 16. August, als ein Volkswagen T-Cross, gesteuert von Martín Omar Tillar (52), auf der Ruta 60 in Richtung Westen unterwegs war und beim Überholmanöver frontal mit einem Peugeot 504 kollidierte, der in entgegengesetzter Richtung fuhr.

Am Steuer des Peugeot saß Oscar Aníbal „Chacha“ Fernández Mercau (48), ein bekannter Amateur-Fußballschiedsrichter aus der Zone Este von Maipú. Er starb noch an der Unfallstelle – die Wucht des Aufpralls war zu groß.

Im VW T-Cross reisten fünf Personen: der Fahrer, seine Partnerin Florencia Bettalemmi (42), seine Schwester Ariadna Tillar (54) sowie deren Töchter Juana (21) und Rosario (19) Masó Tillar.

Stunden der Angst und Trauer

Nach dem Crash arbeiteten die Rettungskräfte mehr als zwei Stunden daran, die Eingeklemmten aus den Trümmern zu befreien. Die Schwestern wurden in kritischem Zustand ins Hospital Central de Mendoza gebracht.

  • Juana, die Ältere, studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Universidad de Mendoza. Sie starb am Montag, dem 17. August, um 17:44 Uhr an einem Herz-Kreislauf-Stillstand.
  • Rosario, die Psychologie an der UCA Mendoza studierte, erlag ihren Verletzungen am selben Tag gegen 20:00 Uhr – bei ihr wurde ein irreversibler Hirntod festgestellt.

Die Mutter, Ariadna Tillar, wurde mit Brüchen an Schien- und Wadenbein sowie einer Verletzung des Unterkiefers ins Hospital Perrupato in San Martín eingeliefert. Trotz aller medizinischen Bemühungen verschlechterte sich ihr Zustand, bis sie am Dienstag verstarb.

Martín Omar Tillar liegt weiterhin im Hospital Lagomaggiore – mit Mehrfachverletzungen, aber bei Bewusstsein und stabil. Florencia Bettalemmi erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und wurde auf der Intensivstation des Hospital El Carmen behandelt; inzwischen ist sie außer Lebensgefahr.

Eine Waffe im Wagen

Bei der Unfallaufnahme entdeckten Beamte der Verkehrspolizei eine halbsemiautomatische Pistole Bersa Thunder im Kaliber .22 im Handschuhfach des Peugeot 504. Die Waffe wurde sichergestellt und der Justiz zur Untersuchung übergeben.

Das Verfahren läuft wegen fahrlässiger Tötung (homicidio culposo) und wird von der Verkehrsstaatsanwältin Mariana Gutiérrez geführt. Sie muss klären, ob das Überholmanöver des Pick-up-Fahrers die alleinige Ursache war.

Eine ganze Region trauert

Die Nachricht hat in Mendoza tiefe Bestürzung ausgelöst. Der Schiedsrichterverband von Mendoza verabschiedete sich von Fernández Mercau mit den Worten: „In diesen schweren Stunden möchten wir seiner Familie und seinen Angehörigen unser aufrichtiges Beileid aussprechen. Ruhe in Frieden.“

Auch die UCA Mendoza meldete sich zu Wort: „Wir begleiten die Familie und Freunde von Rosario Masó Tillar, Studentin der Psychologie, die uns physisch verlassen hat. Wir beten in diesem tiefen Schmerz.“

Das Colegio San Luis Gonzaga, an dem beide Schwestern ihr Abitur gemacht hatten, schrieb: „Mit tiefem Schmerz begleiten wir die Familie und Freunde von Juana und Rosario Masó, ehemalige Schülerinnen unserer Schule. Wir sind im Gebet und in der Nähe bei ihrer Familie und dem gesamten Jahrgang 2023 und 2025.“

Rosario Pérez, eine enge Freundin von Juana, schrieb auf Instagram: „Du warst die Schwester, die ich nie hatte, aber immer wollte. Du hast mir alles beigebracht, nur nicht, wie ich dich gehen lasse.“

Der Vater der jungen Frauen, Andrés Masó, verabschiedete sich mit einem kurzen, erschütternden Satz in den sozialen Medien: „Meine beiden Engel.“