15/07/2026 15:20 - Judiciales
Lomas del Mirador und Ingeniero Budge sind Vororte im Großraum Buenos Aires (Conurbano), die oft Schauplatz komplexer krimineller Ermittlungen sind.
Die Ermittlungen rund um den Mord an dem Unternehmer Fernando 'Lechuga' Pérez Algaba stehen erneut im Rampenlicht. Ariana Yael González (36 Jahre), eine der wichtigsten Zeuginnen im Prozess, wurde leblos aufgefunden.
Die Behörden fanden sie in einer Wohnung in der Straße Brandsen 3500, Lomas del Mirador. Staatsanwalt Adrián Arribas leitet nun die Ermittlungen. Die Haupthypothese deutet auf einen Suizid hin, jedoch werden auch andere Möglichkeiten wie Anstiftung oder die Beteiligung Dritter nicht ausgeschlossen. Die Justiz bemüht sich, die Fakten aufzuklären, um Gewissheit und Frieden zu schaffen.
González spielte eine zentrale Rolle: Sie lebte in dem Haus, in dem der Unternehmer ermordet wurde, und war die Partnerin von Maximiliano Pilepich. Pilepich war einer von drei Angeklagten, die am 6. Juli 2026 von einem Geschworenengericht am Strafgericht N°9 in Lomas de Zamora einstimmig zu lebenslanger Haft verurteilt wurden.
In ihrer Aussage beschrieb González Pilepich als manipulativ, narzisstisch und krank. Sie lieferte entscheidende Details über die Beziehung und den Tatort. Sie erwähnte auch die anderen Verurteilten: Nahuel Vargas und Matías Gil.
Der Mord an Fernando Pérez Algaba ereignete sich im Jahr 2023 und erschütterte die argentinische Gesellschaft: Seine zerstückelten Überreste wurden in Koffern gefunden, die in einem Bach in Ingeniero Budge entsorgt worden waren. Während die drei Haupttäter verurteilt sind, wartet der Prozess gegen weitere Beschuldigte noch auf einen Termin. Dazu gehören die Maklerin Flavia Bomrad, der Polizeikommissar Horacio Córdoba, Fernando Gastón Carrizo und Luis Contreras.
Quellen: El Litoral, Infobae, TN, La Nación und Clarín.
Alfredo S. Quiroga