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Salta und Jujuy überstehen den schlimmsten Zonda-Wind seit 30 Jahren

21/07/2026 10:00 - Actualidad

Der Nordwesten Argentiniens erlebte ein herausforderndes Wochenende aufgrund der frühzeitigen Ankunft des Zonda-Windes, einem meteorologischen Phänomen, das durch heiße und extrem trockene Fallwinde gekennzeichnet ist, die von den Anden herabsteigen. Zum Glück ermöglichte das schnelle Eingreifen der Notdienste und ein Wetterwechsel die Kontrolle der Situation.

Überflug in Salta: keine aktiven Herde in der Hauptstadt

Wie Infobae berichtete, führte die Regierung der Provinz Salta am Montag, den 20. Juli 2026, einen Überwachungsflug über die Provinzhauptstadt und ihre Umgebung durch. Die Ergebnisse waren ermutigend: Es wurden keine aktiven Brandherde in der Stadt oder deren Umgebung registriert.

Der Unterstaatssekretär für Zivilschutz der Provinz, Gonzalo Rodríguez, teilte mit, dass zwischen Donnerstag, dem 16. Juli, und Sonntag, dem 19. Juli, in Salta Capital und nahegelegenen Gebieten etwa 830 Hektar betroffen waren. Der kritischste Tag war der Donnerstag mit gleichzeitig 47 Grasbränden, eine Zahl, die stetig sank, bis am Sonntag nur noch 11 Herde gezählt wurden.

Der Einzug einer kühlen Front am Montag erleichterte die Arbeit der Brandbekämpfer und sorgte für eine Normalisierung der Lage in der Hauptstadt. Im nördlichen Salteño, in der Ortschaft Nazareno, wird jedoch eine betroffene Fläche von schätzungsweise 5.700 Hektar vermutet, die ständig per Satellit überwacht wird.

Die aktuelle Warnung

Der Nationale Wetterdienst (SMN) hält eine gelbe Warnstufe für Wind in den Tälern der Provinz aufrecht. Die Warnung umfasst Böen von bis zu 100 km/h.

Betroffene ZonenDetails
Täler von Cachi, Cafayate, Chicoana, La Caldera, La Poma, Molinos, Rosario de Lerma und San CarlosAnhaltende Winde von 60 bis 80 km/h

Quelle: Ministerium für Sicherheit von Salta

Jujuy: Das stärkste Unwetter in drei Jahrzehnten

Das Phänomen traf am Samstag, den 18. Juli 2026, auch die Nachbarprovinz Jujuy hart. Die Böen erreichten über 130 km/h und wurden von den lokalen Behörden als das stärkste Unwetter seit über 30 Jahren eingestuft. Das Ereignis ließ mehr als 5.000 Haushalte ohne Strom, zerstörte Dächer und fällte Bäume.

Aufgrund der Schwere des Ereignisses bildete die Regierung von Jujuy notfallmäßig einen Koordinierungsausschuss, um die Grundversorgung und den Krankenhausbetrieb zu sichern. So konnte in den Folgestunden die Normalität wiederhergestellt werden.

Anekdoten des Wochenendes: Der Schreck von Aldosivi

In einer Episode, die Spannung und Erleichterung verbindet, wurde die Mannschaft des argentinischen Fußballvereins Aldosivi am Freitag aus dem Hotel der Fußballliga von Salta evakuiert, da in der Nähe ein Brand ausgebrochen war. Laut Rodríguez drang das Feuer nicht in das Hotel ein und das Gebäude war geschützt, aber 'die Spieler gerieten in Panik wegen des Windes, der es so wirken ließ, als könnte das Feuer eindringen'. Die Delegation wechselte ohne Probleme zu einer anderen Unterkunft, bevor ihr Pokalspiel gegen River Plate stattfand.

Auch ein Brand in Grasflächen in der Nähe des Stadions Padre Ernesto Martearena während des Spiels wurde gemeldet, der jedoch schnell von den Notfallteams unter Kontrolle gebracht wurde.

Empfehlungen für die Gemeinschaft

Die Gemeindeverwaltung von Salta gab eine orange Warnung (sehr hohes Risiko) heraus und forderte die Anwohner auf, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören:

  • Kein Feuer in Grasflächen oder illegalen Mülldeponien entzünden.
  • Keine Zigarettenstummel oder Streichhölzer in grünen Zonen wegwerfen.
  • Vermeiden Sie es, Flaschen oder Plastik zurückzulassen, die den 'Brennglaseffekt' erzeugen (die Sonnenstrahlen konzentrieren sich in einem Punkt und erzeugen Verbrennung).
  • Gegenstände auf Balkonen und Terrassen sichern.
  • Bei Rauch oder Feuer 911 oder 105 anrufen.

Dank der gemeinsamen Arbeit von Zivilschutz, Feuerwehr, SAMEC (Notfallmedizinisches System) und der Gemeinschaft übersteigt der Norden Argentiniens diese klimatische Herausforderung voller Hoffnung und Widerstandsfähigkeit.

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Alfredos Kolumne Alfredo S. Quiroga

Alfredo S. Quiroga